Die Bauvorbereitung beinhaltet alle Tätigkeiten, die erforderlich sind, um mit dem Hausbau beginnen zu können. Der Beginn des eigentlichen Hausbaus erfolgt mit dem ersten Spatenstich für die Erdarbeiten.
Zu den Tätigkeiten, die vor Beginn des Hausbaus anfallen gehört zu allererst die Planung des Hauses. Die Planung basiert auf dem zur Verfügung stehenden Grundstück und den zur Verfügung stehenden finanziellen Mitteln.
Bei der Auswahl des Grundstücks hat Ihnen unser Ratgeber Grundstückskauf sicher viele wertvolle Tipps und Tricks gegeben. Sie wissen daher, was und wie Sie auf dem Grundstück bauen können und dürfen.
Für Ihre Baufinanzierung sollten Sie die wichtigsten Informationen durch unseren Ratgeber Hausbaufinanzierung eingeholt haben. Dabei ist es von besonderer Relevanz, dass Sie die finanziellen Möglichkeiten, die Ihnen gegeben sind, realistisch ansetzen, denn nichts stört die Vorbereitung des Hausbaus mehr, als eine unsichere Baufinanzierung. Benutzen Sie daher auch unbedingt unsere Finanzierungsrechner!
Die wichtigsten Kriterien für das Baugrundstück sind die Bebaubarkeit und die Bodenbeschaffenheit. Im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten sollten Sie dann die Rohplanung erstellen. Die dazu relevanten Fragen können Sie beim Lesen unseres Ratgebers Hausbau Punkt für Punkt abarbeiten. Benutzen Sie dazu auch unsere Hausbau-Rechner, die Ihnen bezüglich der Baukosten immer den exakten Wert berechnen.
Es beginnt mit der Auswahl des Haustyps und der Bauweise. Entscheiden Sie sich für ein Einfamilienhaus oder Zweifamilienhaus, eine Villa oder ein Schwedenhaus, ein Massivhaus oder ein Fertighaus? Wir geben Ihnen mit unserem Ratgeber Hausbau Informationen, die Sie bei dieser Entscheidung weiterbringen.
Dann stellt sich die Frage, mit wem Sie bauen wollen. Der richtige Baupartner kann ein Architekt oder Bauingenieur, ein Bauunternehmer oder ein Fertighaushersteller sein. Wenn Sie sich für ein Fertighaus entschieden haben, sollten Sie nicht versäumen, auch unseren Ratgeber Fertighaus durchzulesen. Er enthält wichtige Informationen rund um das Fertighaus.
Der nächste Fragenkomplex bei der Bauvorbereitung im Ratgeber Hausbau beschäftigt sich mit den Ausbaustufen für Ihren Hausbau. Wollen Sie selbst viel Eigenleistungen erbringen, ein Ausbauhaus erwerben oder sogar ein Selbstbauhaus kaufen oder wollen Sie ein schlüsselfertiges Haus erstellen lassen? Für alle Möglichkeiten gibt es gute Gründe. Informieren Sie sich bei uns, wir zeigen Ihnen die Vor- und Nachteile auf.
Machen Sie sich Gedanken über Ihren Raumbedarf, welche Zimmer benötigen Sie, wie groß sollen diese sein? Diese und andere wichtige Fragen werden im Abschnitt „Das Gebäude“ in unserem Ratgeber Hausbau ausführlich erläutert.
Der Energiebedarf und seine Deckung hat heute einen ursächlichen Zusammenhang mit der Art und Weise, wie Sie bauen wollen. Entscheiden Sie sich für ein Niedrigenergiehaus, ein Passivhaus oder sogar ein Nullenergiehaus oder Plusenergiehaus. Alle diese Begriffe werden Ihnen in diesem Ratgeber Hausbau ausführlich erläutert, damit Sie die richtige Entscheidung treffen können.
Zu guter Letzt kommen Sie zu den abschließenden Maßnahmen der Bauvorbereitung, nämlich zur eigentlichen Baustelleneinrichtung. Im Rahmen der Baustelleneinrichtung müssen Überelegungen hinsichtlich der Baustellensicherung, der Energieversorgung, der Baustellenlogistik und der Umweltschutzmaßnahmen angestellt werden.
Dieser Abschnitt befasst sich mit der Regenwassernutzung und den dazugehörigen Regenwassernutzungsanlagen. Folgende Bereiche sind für Sie von Bedeutung:
Grundsätzliche Überlegungen zur Regenwassernutzung
Trinkwasser ist unser Lebensmittel Nr.1. Trinkwasser wird aber immer knapper, weil wir zuviel Wasser verbrauchen. Die Aufbereitung des Trinkwassers wird bedingt durch die immer größere Umweltverschmutzung schwieriger und damit teurer. Sie merken es an Ihrer Wasserrechnung, auch sie steigt ständig.
Wahrscheinlich gehören auch Sie noch zu den Menschen, die kostbares Trinkwasser durchs WC rauschen lassen. Nutzen Sie das Regenwasser sinnvoll, denn es steht kostenlos zu Ihrer Verfügung. Sie können Ihren Trinkwasserverbrauch durch die Regenwassernutzung annähernd halbieren.
Von den 145 l Wasser, die der Bundesbürger täglich im Durchschnitt verbraucht, ist Wasser in Trinkwasserqualität nur für einige Bereiche im Haushalt notwendig. Für den Garten, Waschmaschine und WC Spülung ist eine Regenwassernutzung genau so gut oder sogar noch besser geeignet. Weiches Wasser ist gut für die Pflanzen, vermeidet Kalkränder und schont die Waschmaschine. Verwenden Sie dafür Regenwasser aus Ihrem Regenwassertank und Sie werden sich in Zukunft darüber freuen, wenn es regnet.
Die nachstehende Grafik verdeutlicht die Verwendung von Trinkwasser im Haushalt.

Grafik: Bayerisches Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz
Funktionsweise einer Regenwassernutzungsanlage
Die Funktionsweise einer Regenwassernutzungsanlage ist in der Graphik unten dargestellt.
Das Regenwasser wird von den Dachflächen aufgefangen, fließt vom Dach über Fallrohre und einen Sammelschacht mit Filter, von wo er gereinigt in den Regenwassertank geleitet wird.
Ein beruhigter Zulauf fördert die Sedimentation. Die noch enthaltenen feinsten Schwebstoffe setzen sich am Boden als Sedimentschicht ab. Diese Sedimente verwandeln sich in Mineralien, wodurch die Wasserqualität gefördert wird.
Der Speicher der Regenwassernutzungsanlage ist mit einer Belüftung und einem Überlauf versehen. Das überlaufende Regenwasser sollte nach Möglichkeit über einen separaten Sickerschacht in den Untergrund versickern. Bei einem Anschluß an den Abwasserkanal muß ein Geruchsverschluss eingebaut werden. Der Überlauf verhindert einen unkontrollierten Wasseraustritt aus dem Speicher.
Eine Pumpe fördert bei Bedarf das Wasser mit ausreichend Druck zum Verbraucher. Der Schaltautomat der Pumpe sorgt dafür, dass sie sich automatisch ein- und ausschaltet.
Wenn nicht genügend Wasser im Tank ist, zum Beispiel bei längeren Trockenperioden, wird automatisch Wasser aus dem Trinkwassernetz zugespeist. Der Füllstandsgeber der Regenwassernutzungsanlage misst den Wasserstand im Regenwassertank und zeigt ihn ständig auf der Füllstandsanzeige der Steuerung an. Die Wassernachspeisung speist vollautomatisch aus der normalen Trinkwasserleitung soviel Wasser nach, wie es erforderlich ist.
Allerdings darf hier keine feste Verbindung zwischen dem Trinkwasser- und dem Brauchwassernetz bestehen. Das Trinkwasser muss frei in den Regenwassertank laufen können.

Grafik: Bayerisches Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz
Regenwassernutzung für die Gartenbewässerung
Sind Sie nicht auch der Meinung, daß ausgedörrte Böden, vertrocknete Blumenbeete und gelbbrauner Rasen immer häufiger vorkommen? Tatsache ist, daß in Zukunft die Dauer und Häufigkeit von extremen Trockenperioden ansteigen wird.
Herkömmliche Regentonnen helfen da kaum noch weiter, da ihr Volumen begrenzt ist und das Wasser schnell aufgebraucht wird. Durch Algenbildung können zusätzlich Probleme entstehen und lästige Insekten angezogen werden. Es ist daher besser, innerhalb der Regenwassernutzungsanlage einen unterirdischen großen Regenwassertank anzuschaffen. Wie dieser zu bemessen ist, erfahren Sie später.
Ihr Garten kann wieder normal aussehen und aufblühen und Ihr kostbares Trinkwasser wird geschont. Die Umwelt und Ihr Garten werden es Ihnen danken. Die Gartenbewässerung durch weiches Regenwasser ist für Pflanzen viel besser, als das manchmal sehr kalkhaltige Leitungswasser.
Regenwassernutzung für das Haus
Im Laufe von 10 Jahren kann eine 5köpfige Familie, die eine Regenwassernutzungsanlage für Haus und Garten einsetzt rund 1,2 Millionen Liter Wasser einsparen. Das entspricht einer Menge von ca. 80.000 Kisten Mineralwasser.
Wie Sie aus der oben stehenden Grafik ersehen können, benötigt man nur ca. 30% des verbrauchten Wassers wirklich in Form von Trinkwasser.
Für Toilettenspülung , Gartenbewässerung, Auto waschen und Wäsche waschen ist Regenwasser bestens geeignet. Mit einer Regenwassernutzungsanlage, die das Haus mit versorgt ist eine optimale Einsparung an Ressourcen möglich. Gerade beim Neubau ist dies ein Teil der Haustechnik, der insgesamt den Wert Ihrer Immobilie erhöht und die Umwelt schont. Ihre Kinder und Enkelkinder werden es Ihnen danken.
Wasserspeicherung / Tanks
Die Lagerung des aufgefangenen Regenwassers ist ein wichtiger Punkt bei der Erstellung der Regenwassernutzungsanlage. Sie erfolgt in Regenwassertanks oder Zisternen aus Beton.
Das Regenwasser wird bei fast allen Anbietern in monolithischen Behältern, also Behältern, die in einem Stück gefertigt sind, gelagert. Dies ist sehr wichtig für die dauerhafte Dichtigkeit der Wassertanks. Die am meisten verwendeten Materialien für die Wassertanks sind Polyethylen oder Beton.
Wassertanks aus Polyethylen sind so leicht, dass sie auch mit einem Bagger bewegt werden können. Ein Einbau an unzugänglichen Stellen, z. B. im Garten ist daher kein Problem. Das verwendete Material muss recyclebar sein, damit man es wiederverwerten kann. Speicher aus Beton sind bei einer Regenwassernutzung nur dann zu empfehlen, wenn der Grundwasserspiegel recht hoch ist und unter befahrbaren Flächen liegt. Zum Einsetzen des Regenwasserspeichers aus Beton muss eine Möglichkeit bestehen, mit schwerem LKW direkt bis an die Baugrube heranfahren zu können.
Zum Schutz vor übermäßiger Erwärmung sollte der Regenwasserspeicher, unter die Erde verlegt werden. Bei einer frostfreien Einbautiefe des Wassertanks von 80 cm liegt die Temperatur des Wassers zwischen 10 und 12 ° C. So bleibt das Wasser auch im Winter frostfrei und eine Verkeimung ist annähernd ausgeschlossen. Da auch keinerlei Licht einfallen kann, wird auch eine Algenbildung kaum entstehen können..
Welche Tankgröße benötige ich eigentlich für meine Regenwassernutzungsanlage?
Die Größe des Wassertanks ist abhängig von der Art der Nutzung, also Haus- und Gartennutzung oder nur Gartenbewässerung. Bei der Haus- und Gartennutzung ist die Anzahl der Bewohner, die angeschlossene Dachgrundfläche und die Größe des Gartens von Bedeutung.
Bei der reinen Gartennutzung kommt es nur auf die Gartenfläche und die angeschlossene Dachgrundfläche an.
Beispiele für Berechnung der Tankgröße bei einer Regenwassernutzung für Haus- und Garten
Anzahl Bewohner |
Gartengröße |
Dachfläche |
Tankgröße |
1 –2 |
200 qm |
100 qm |
4.500 l |
4- 5 |
1000 qm |
120 qm |
7.500 l |
Regenwassertanks werden in Größen von 1000 bis 9000 Liter Fassungsvermögen angeboten.
Filter und Pumpen
Die Regenwasserfilter stellen die wichtigste Reinigungsstufe innerhalb der Regenwassernutzungsanlage dar und werden in die Erde (Filter für Erdeinbau) oder in das Fallrohr (Fallrohrfilter) eingebaut. Zweckmäßig sind selbstreinigende Filter, die Wasser und Schmutz trennen. Die Schmutzpartikel und das Laub werden mit einem kleinen Teil des Regenwassers in die Kanalisation gespült. Das so gereinigte Regenwasser wird dann in den Wassertank eingeleitet.
Pumpen
Meist werden mehrstufige Kreiselpumpen für die Installation im Keller oder Unterwasserdruckpumpen für den Einsatz im Regenwasserspeicher verwendet. Die eingesetzten Pumpen sollten einen geringen Energieverbrauch haben und vor allem leise arbeiten. Eine automatische Schaltung sorgt dafür, dass sich die Pumpe einschaltet, sobald das Wasser benötigt wird.
Pegelanzeige und Trinkwassernachspeisung
In der Regel erfolgt die Steuerung der Regenwassernutzungsanlage elektronisch. Bei Steuerungen mit Pegelanzeige wird der Wasserstand im Speicher über den Pegelstandsgeber ermittelt und auf der Pegelanzeige angezeigt.
Ist auf der Saugseite nicht genügend Wasser vorhanden, wird die Pumpe automatisch abgeschaltet (Trockenlaufschutz). Bei Bedarf schaltet sich die Trinkwassernachspeisung automatisch ein und gewährleistet so den reibungslosen Betrieb der Gesamtanlage. Das Trinkwasser wird durch einen Trichter in eine zusätzliche Leitung (gesetzlich vorgeschriebene absolute Trennung!!) gespeist und in den Regenwasserspeicher geleitet.
Wasserdesinfektion / Reinigung
Bei einer guten Regenwassernutzungsanlage für die Haustechnik durchläuft das Regenwasser vier Reinigungsstufen. Damit ist gewährleistet, daß Sie nicht nur eine optimale Wasserqualität erzielen, sondern daß der Tank auch nur noch alle 10 – 15 Jahre gereinigt werden muss.
Reinigungsablauf bei Regenwassernutzung
Zuerst gelangt das Regenwasser in den Feinfilter, der verhindert, daß Schmutzstoffe in den Tank kommen können. Der Filtereinsatz ist selbstreinigend und kann zu Wartungszuwecken entnommen werden.
Feine Staubpartikel, die durch den Filter gelangt sind, setzen sich am Boden ab. Der Zulauf verhindert Verwirbelungen und führt dadurch sauerstoffreiches Wasser nach unten. So bleibt das Wasser immer klar und geruchlos, ein wesentliches Faktum bei der Regenwassernutzung. Leichte Feinstoffe bilden eine Schwimmschicht. Ein eingebauter Siphon ist so geformt, daß diese Schicht durch den Sogeffekt beim Überlaufen des Tanks ausgespült wird. Gleichzeitig bildet er einen Geruchsverschluss. Die Entnahme des Wasser erfolgt schwimmend, kurz unter der Wasseroberfläche, wo das Wasser am saubersten ist. Ein weiterer Feinfilter schützt die Pumpe zusätzlich, falls durch Außeneinwirkung Schmutz in den Tank kommt.
Rechtliche Vorschriften für die Regenwassernutzung
Regenwassernutzungsanlagen, die ausschließlich für die Gartenbewässerung eingesetzt werden, sind nicht anzeige- oder genehmigungspflichtig. Bei Regenwassernutzung für die Haustechnik besteht Anzeigepflicht bei Wasserversorger und beim Gesundheitsamt. Es sind die Trinkwasserverordnung und die Allgemeinen Bedingungen für die Versorgung mit Wasser zu beachten.
TrinkwV § 17 (1) Trinkwasserverordnung
Wasserversorgungsanlagen, aus denen Trinkwasser oder Wasser für Lebensmittelbetriebe mit der Beschaffenheit von Trinkwasser abgegeben wird, dürfen nicht mit Wasserversorgungsanlagen verbunden werden, aus denen Wasser abgegeben wird, das nicht die Beschaffenheit von Trinkwasser hat. Die Leitungen unterschiedlicher Versorgungssysteme sind, soweit sie nicht erdverlegt sind, farblich unterschiedlich zu kennzeichnen.
AVBWasserV § 3(2) Allgemeinen Bedingungen für die Versorgung mit Wasser
Vor der Errichtung einer Eigengewinnungsanlage hat der Kunde dem Wasserversorgungsunternehmen Mitteilung zu machen. Der Kunde hat durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, daß von seiner Eigenanlage keine Rückwirkungen in das öffentliche Wasserversorgungsnetz möglich ist.
Kosten- / Nutzenverhältnis
Der Nutzen einer Regenwassernutzungsanlage ist durch eine Einsparung von mehr als 50% des Trinkwasserbedarfs im Privatbereich grundsätzlich sehr effektiv. Bei der Nutzung für die Gartenbewässerung ist die Einsparung noch größer, wenn man bedenkt, dass die Gebühren für Wasser und Abwasser dadurch entfallen! Bei der Nutzung als Brauchwasser im Haushalt sparen Sie Waschmittel, Weichspüler und gegebenenfalls Enthärter für die Wasseraufbereitung. Sie können beim Einbau eines Regenwasserspeichers von Versiegelungsgebühren befreit werden. Ein weiterer Vorteil für die Regenwassernutzung ist gegeben, bei Einschränkungen der Entnahme aus dem öffentlichen Wassernetz (beispielsweise das Verbot der Gartenbewässerung während Trockenperioden in den Sommermonaten), denn Sie haben dann Eigenreserven.
Die Baukosten für eine Regenwassernutzungsanlage mit Speicher, Rohrleitungen, Filter und Pumpen liegen im Bereich von ca. 2.500 - 5.000 € (je nach Eigenleistungsanteil und nach Größe des Speichers). Bei Wartung durch eine Firma müssen zusätzlich ca. 100 €/Jahr bereitgestellt werden. Wenn wir einen 4-Personen-Haushalt zu Grunde legen, der pro Jahr ca. 60 m³ (40 Liter/Tag/Person) durch Regenwassernutzung einspart, und einen Wasserpreis von 2,50 €/m³ annehmen, beläuft sich die finanzielle Einsparung auf 150 €/Jahr.
Die durch Regenwassernutzung erzielte Schonung unserer Trinkwasservorräte, der eingesparte Aufwand für die Trinkwasseraufbereitung, die ständig steigenden Wasserpreise und die Entlastung unserer Kläranlagen wird die Regenwassernutzungstechnik kurzfristig zum notwendigen Standard für uns alle machen.
Fördermittel
In vielen Gebieten werden Regenwassernutzungsanlagen öffentlich gefördert (z.B. in NRW mit 1.500€) Die Versickerung von Regenwasser wird inzwischen fast überall durch die Befreiung von der Versiegelungsgebühr belohnt. (bis zu 2 € p.a. pro qm versiegelter Fläche.) Die Förderung ist jedoch sehr unterschiedlich.
Regionale Informationen zur Regenwassernutzung erhalten Sie bei Ihrer Gemeinde.
Viele Gemeinden erkennen einen Erdtank als Regenwasserkontrollschacht an. Sie sparen deshalb doppelt, einmal bei der Regenwassernutzung und auch beim Bau des Kontrollschachtes (ca. 1.500 €)
Arbeiten an der Elektroinstallation dürfen nur von zugelassenen Elektroinstallateuren vorgenommen werden. Die Stromverteilung erfolgt in der modernen Haustechnik in den meisten Fällen durch Unterputzleitungen vom Stromzähler über Verteiler bis zu den Abnahmestellen, Steckdosen, Lichtschalter und Lampen. Elektrische Leitungen in Wänden dürfen nur senkrecht und waagerecht verlegt werden.
Es gehört zu den Aufgaben des Elektroinstallateurs, die einzelnen Komponenten der Elektroinstallation so zu verbinden, dass die Schaltungen die gewünschten Funktionen erfüllen und dabei keine Gefahr eines elektrischen Schlags für die Benutzer besteht.
Hinsichtlich des Ausstattungsniveaus der Elektroinstallation unterscheidet man in die Ausstattungswerte 1 Grundausstattung, 2 gehobene Ausstattung und 3 zukunftssichere Komfortausstattung (z.B. das BUS System).
BUS System
Im heutigen Hausbau ermöglicht das Elektro- BUS System die Steuerung von Haustechnik-Komponenten, wodurch Betriebs- und Energiekosten gesenkt werden können. Durch dieses BUS System, neuestes Mitglied der Gebäudesystemtechnik, werden mehrere Endgeräte der Haustechnik, z.B. Heizkörper, Lichtschalter, Lampen, Lüftung, Jalousien, Rauchmelder usw. durch elektrische Leitungen miteinander verbunden und können dann von einer zentralen Stelle aus, vielfach in der Nähe des Stromzählers, gesteuert werden. Dies geschieht bei geschickter Elektroinstallation auch automatisch, wie Rollläden öffnen, Licht löschen usw.
Lichtschalter und Steckdosen
Gleichartige Ausführungen von Lichtschaltern und Steckdosen, teilweise mit modernen Tastsensoren tragen viel zu einem einheitlichen Gesamtbild der Elektroinstallation in verschiedenen Räumen bei. Die Hersteller für Gebäudesystemtechnik bieten heute unter einheitlichem Abdeckrahmen Kombinationen und Einzeleinheiten für Schutzkontakt-Steckdosen, Antennensteckdosen, Lichtschalter, Dimmer, Bewegungsmelder, Jalousieschalter u.ä. für die gesamte Haustechnik an. Für Außenanlagen und Feuchträume müssen wassergeschützte Steckdosen und Lichtschalter benutzt werden.
Beleuchtung
Die Beleuchtung ist ein Bereich der Elektroinstallation, der einen wesentlichen Teil zum Wohlbefinden beitragen kann. Nach der Nutzung der Beleuchtung unterscheiden wir Lampen für die Allgemeinbeleuchtung, die Platzbeleuchtung und die Effektbeleuchtung.
Beleuchtung zur Auswahl
Für die Beurteilung von Beleuchtungsanlagen gibt es verschiedene Gütemerkmale, dies sind der Lichtstrom, die Lichtstärke, die Lichtausbeute und die Lichtfarbe. Der Elektroinstallateur unterscheidet die Beleuchtung auch nach der Art der verwendeten Leuchtmittel, wie z.B. Glühlampen, Halogenlampen und Leuchtstofflampen.
Aufzüge, Aufzugsanlagen
Aufzüge sind Teil der modernen Haustechnik und werden in Einfamilienhäusern als Personenaufzüge oder kleine Lastenaufzüge benutzt. Sie sind als Seilaufzüge, Hydraulikaufzüge und Treppenlifte im Einsatz. Die Elektroinstallation in diesem Bereich wird nur von ausgewählten Fach – Elektroinstallateuren angeboten. Aufgrund des hohen Aufwandes werden Aufzugsanlagen beim Einfamilien-Hausbau in der Regel ohne Maschinenraum verwendet.
Weitere Informationen rund um den Elektrobereich beim Hausbau finden Sie auch in den Abschnitten:
Elektroinstallation
Stromkreise, BUS-System, Schalter, Steckdosen
Beleuchtung, Leuchtmittel, Lampen und Leuchten
Aufzüge, Zentralstaubsauger