Hausbautipps24 - Der Hausbau

Der Traum vom eigenen Haus beginnt mit vielen Fragen – wir geben die Antworten. Ob Sie planen, selbst zu bauen, einen Anbau oder Umbau zu errichten, eine Immobilie zu kaufen oder bestehendes Eigentum zu renovieren oder modernisieren: Unser umfassender Hausbau-Ratgeber bietet gebündeltes Wissen zu allen wichtigen Themen rund ums Eigenheim.

Der Hausbau begionnt mit dem Traum  und endet hoffentlich so!

Wir informieren Sie über den Hausbau selbst, beginnend mit der Bauplanung, die entscheidend dafür ist, welche Bauweise gewählt werden soll und endend mit dem Innenausbau. Zusätzlich können Sie unsere kostenlosen Online Ratgeber für viele Teilbereiche des Hausbaus nutzen. Informationen über Massivhaus, Fertighaus oder Holzhaus verbinden sich mit Grundlagen der ökologischen Bauweise und Hinweisen auf das barrierefreie Bauen. Den wichtigen Artikeln über die Außenanlagen, wie Garage, Carport, Swimingpool, Wintergarten, Terrasse und Balkon folgen Infos über Baustoffe, Bauteile und Dämmstoffe, sowie Neuheiten von Dach und Keller. Im Rahmen der Haustechnik erhalten Sie ausführliche Informationen über Elektroarbeiten, Heizungstechnik, Sanitärinstallation und Sicherheit beim Hausbau.

Fazit: Gut geplant ist halb gebaut

Unsere Plattform bietet gebündeltes Know-how für jede Phase des Hausprojekts. Egal, ob Sie gerade erst anfangen zu träumen oder schon den Bauantrag in der Hand halten - Sie finden hier verlässliche Informationen, Inspiration und Tools, die Sie auf dem Weg in Ihr neues Zuhause begleiten.

Motivation für den Hausbau heute

Mögliche Motivationen für den Hausbau heute sind, je nach persönlicher Lebenssituation und Zielsetzung:

Persönliche Freiheit und Unabhängigkeit

Du kannst deine eigenen Wünsche umsetzen. Du bestimmst Grundriss, Stil, Materialien und musst keine Kompromisse wie bei bestehenden Immobilien eingehen. Du bezahlst keine Miete mehr. Statt monatlich Geld zu „verbrennen“, baust du Vermögen auf.

Langfristige Investition und Sicherheit

Ein eigenes Haus ist eine sehr gute Wertanlage. Immobilien sind in der Regel wertstabil, besonders in guten Lagen. Ein eigenes Haus ist für viele ein entscheidender Beitrag zur Altersvorsorge, denn mietfreies Wohnen im Ruhestand entlastet enorm. Die Familie ist abgesichert, denn ein eigenes Heim bedeutet Stabilität für Partner*in und Kinder.

Nachhaltigkeit und Energieeffizienz

Der Hausbau heute wird nach modernen Baustandards durchgeführt. Du kannst auf erneuerbare Energien setzen, denn Wärmepumpen, Solaranlagen sorgen für hohe Energieeffizienz. Moderne Baustoffe für den Hausbau bestehen aus nachhaltigen Materialien und sind in der Regel umweltfreundlich.

Finanzielle Aspekte

Die aktuell immer noch relativ niedrigen Bauzinsen erlauben eine historisch günstige Baufinanzierung, was sich langfristig lohnen wird.
Manche Finanzierungsmodelle können steuerlich attraktiv sein, z.B. durch Steuervorteile bei Vermietung oder Doppelhaus. Wer energieeffizient baut, hat Anspruch auf die Förderung der KfW-Bank.
Staatliche Zuschüsse und Kredite für energieeffizientes Bauen können die Finanzierungskosten senken.

Lebensqualität und Standortvorteile

Sehr viele Menschen zieht es heute raus aus der Stadt. Ein Haus im Grünen kann mehr Ruhe, Raum und Natur bedeuten.
Ein eigener Hausbau ermöglicht Platz für Hobbys und Homeoffice. Garten, Werkstatt, Arbeitszimmer, all das ist im eigenen Haus kein Problem.

Die einzelnen Etappen beim Hausbau

1. Planungsphase

Die Planungsphase, die Bauplanung selbst, verfolgt das Ziel, Grundlagen zu schaffen und endgültige Entscheidungen zu treffen. Zu den wichtigsten Vorbereitungen gehört eine Bedarfsanalyse, bei der die Größe des Hauses, die Zimmeranzahl, der Architekturstil und das Budget festgelegt werden.

Auf der Basis der Bedarfsanlayse erfolgt die Grundstückssuche mit anschließendem Grundstückskauf. Gleichzeitig setzt auch die Finanzierungsplanung ein. Hypothekenkredit, Eigenmittel und Fördermittel (z. B. Durch die KfW-Bank) müssen beantragt werden.

Der nächste Schritt ist die Beauftragung einer Baufirma oder eines Architekten, um die Entwurfsplanung zu erstellen. Erste Skizzen für die Raumaufteilung müssen abgesegnet werden.

Ein passendes Bauunternehmen zu finden ist einer der wichtigsten Schritte beim Hausbau – schließlich hängt die Bauqualität, die Termintreue und letztlich dein Wohlbefinden davon ab. Hier sind die wichtigsten Tipps und Schritte, um ein gutes Bauunternehmen zu finden:

Recherche für ein Hausbau-Unternehmen

Du kannst auf Online-Plattformen suchen oder bei Unternehmen wie „Wer liefert was“. Aber auch Immobilienforen und Erfahrungsberichte im Internet können hilfreich sein. Lokale Empfehlungen durch Familie, Nachbarn, Architekten und Bauherren anderer Objekte können zum geeigneten Bauunternehmen führen. Man kann auch Baustellen vor Ort besuchen, denn wer dort arbeitet, könnte ein Kandidat sein.

Wichtige Auswahlkriterien sind:

  • Erfahrung und Referenzen: Gibt es vergleichbare Projekte?
  • Zertifikate und Mitgliedschaften: Z. B. in der Handwerkskammer, Baugewerbeverband
  • Festpreisangebot möglich?
  • Eigenleistungen erlaubt? (wenn du selbst mitarbeiten willst)
  • Kommunikation & Erreichbarkeit: Klar, ehrlich, transparent?
  • Bonität und Insolvenzfreiheit: z. B. über eine SCHUFA-Auskunft oder Handelsregister

Angebote einholen und vergleichen

Du solltest mindestens 3 Angebote einholen. Achte dabei auf eine detaillierte Leistungsbeschreibung, einen Zahlungsplan, der angemessene Zahlungen gemäß dem Baufortschritt vorsieht, klare Zuordnung der Inklusivleistungen damit keine versteckten Zusatzkosten entstehen können, Bestätigung der Garantie und Gewährleistungsfrist (nach BGB: 5 Jahre) und immer daran denken: 
der Preis ist wichtig – aber er ist nicht das einzige Kriterium!

Vertrag und Absicherung

Prüfung nachfolgender Kriterien:

  • Bauvertrag nach BGB oder VOB/B?
  • Baubeginn und Fertigstellungstermine
  • Strafzahlungen bei Verzug?
  • Bauzeitgarantie
  • Bauleistungsversicherung und Bauherrenhaftpflichtversicherung abschließen

Als letzter Schritt ist dann eine Bauanzeige oder ein Bauantrag bei der Baubehörde einzureichen.

2. Bauvorbereitung

Das Ziel der Bauvorbereitungsphase ist es, alles für den Baubeginn vorzubereiten. Dazu gehören insbesondere:

  • Baugenehmigung erhalten
  • Detaillierte technische Pläne für die Hausplanung
  • Bauvertrag und Versicherungen abschließen
  • Baugrunduntersuchung (Bodengutachten) durchführen
  • Erschließung des Grundstücks für Wasser, Strom, Abwasser, Kabel- und Internetanschluss. etc.
  • Baustelleneinrichtung

3. Rohbauphase

Zum Abschluss der Rohbauphase muss das „Gerüst“ des Hauses stehen. Die einzelnen Zwischenphasen sind dabei

  • Aushub
  • Bodenplatte oder Keller errichten
  • Mauerwerk oder Fertigbauteile errichten
  • Decken und Dachstuhl setzen
  • Dach eindecken
  • Fenster und Außentüren einsetzen
  • Am Ende wird das Richtfest gefeiert.

4. Ausbauphase

Die Ausbauphase widmet sich ganz dem Innenausbau und der Haustechnik. Im einzelnen geht es dabei um die Gewerke

  • Elektro- und Sanitärinstallationen
  • Heizung und Lüftung
  • Wärmedämmung und Innenputz
  • Estrich gießen
  • Trockenbau (z. B. Trennwände)
  • Bodenbeläge und Fliesen
  • Maler- und Tapezierarbeiten
  • Sanitärobjekte und Innentüren montieren

5. Abschluss und Übergabe

Mit der Bezugsfertigkeit wird das Haus übergeben. Die Endabnahme erfolgt durch den Bauleiter oder einen Gutachter. Das ist die Gelegenheit, eine Mängelliste zu überprüfen und die Mängel zu beheben. Danach erfolgt die förmliche Hausübergabe / Schlüsselübergabe und der Einzug (Umzugsfirma frühzeitig beauftragen) kann in Angriff genommen werden. Dafür muss rechtzeitig eine Anmeldung bei den Versorgern (Gas, Wasser, Strom, Telefon) und beim Einwohnermeldeamt erfolgen.

6. Nach dem Einzug

Nach dem Einzug ist es an der Zeit, die Außenanlagen zu gestalten. Garten, Terrasse, Carport oder Garage müssen angelegt und eventuelle Restarbeiten oder Nachbesserungen müssen erledigt werden.

Eine Übersicht über die Themen, die auf dem Informationsportal Hausbautipps24 im Rahmen des Hausbaus behandelt werden, findet sich nachstehend. Einfach anklicken und schon sind Sie im entsprechenden Bereich.

Außenanlagen                           Bauplanung
Garagen und Carports
Swimmingpool                           Baustoffe
Terrassen und Balkone            Bauteile
Wintergarten                             Dämmstoffe 
Wege und Zäune                       Ziegel


Bauweise                                   Dach 
Barrierefrei bauen
Fertighaus                                  Keller
Holzhaus
Massivhaus
Ökologisches Bauen               Treppen 
Klimaschutz

Haustechnik                            Türen
Elektro
Heizungstechnik
Sicherheit


Innenausbau
Badezimmer
Fenster
Fußboden
Küchen


Ratgeber
Anbau
Badezimmer
Bauvertrag
Fenster
Fertighaus
Grundstückskauf
Hausbau
Hausbaufinanzierung
Solarenergie
Versicherungen beim Hausbau
Wintergarten

Foto: pixabay / Paul Brennan 

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Durchdachte Funktionalitäten für fließende Arbeitsabläufe in der Küche

Durchdachte Funktionalität Küchen / Küchengeräte:  Die Spüle ist das Herz einer jeden Küche. Selbst im Zeitalter der Spülmaschine ist sie der Platz, der – noch vor Herd und Kühlschrank – am meisten genutzt wird. Hier werden Zutaten gewaschen, geschnitten, vor- und zubereitet, Wasser abgegossen oder empfindliche Gläser von Hand gespült. Vielseitigkeit, Funktionalität, Pflegeleichtigkeit und eine optimale Ergonomie sind deshalb gefragt. Aber auch das Optische darf nicht zu kurz kommen, damit die Arbeit Spaß macht. Denn gerade die hoch frequentierte Küche sollte immer auch ein Ort zum Wohlfühlen sein.

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Alu Carport – Der moderne Carport aus Aluminium im Überblick

Ein Carport aus Aluminium steht für zeitgemäßen Wetterschutz, klare Linien und eine besonders langlebige Bauweise. Während früher vor allem Holzcarports verbreitet waren, entscheiden sich heute immer mehr Hausbesitzer für einen Alu Carport. Der Grund liegt auf der Hand: Aluminium vereint Stabilität, Wartungsarmut und eine moderne Optik, die sich harmonisch in nahezu jede Architektur einfügt. Doch was macht einen Carport aus Aluminium technisch und funktional wirklich aus? Ein genauer Blick auf Konstruktion, Dach, Belastbarkeit und Ausstattung zeigt, warum diese Bauform so gefragt ist.

Alu Carports haben ein attraktives Design und fügen sich harmonisch in jedes Grundstück ein, ja sie werten es sogar auf. Durch die hochwertigen Aluminiumprofile sind die Alu Carports stabil, pflegeleicht, wartungsfrei und langlebig. Ein weiterer Vorteil: lästiges Nachstreichen wie bei einem Holz Carport entfällt. In der Regel beträgt die Garantiedauer für die Aluminiumprofile 20 Jahre. Die Stahlüberdachungen und Dachkonstruktionen für einen Carport aus Aluminium sind rostfrei und können einfach mit einem Hochdruckreiniger gereinigt werden. Meist handelt es sich bei einem Alu Carport um eine attraktive und zeitgemäße Konstruktion aus hochfesten, dickwandigen und korrosionsbeständigen Aluminiumprofilen.

Konstruktion – Stabilität trifft Leichtigkeit

Die Konstruktion eines Alu Carports basiert in der Regel auf stranggepressten Aluminiumprofilen. Dieses Herstellungsverfahren sorgt für hohe Formstabilität bei vergleichsweise geringem Eigengewicht. Die Profile sind so konzipiert, dass sie große Spannweiten überbrücken können, ohne massiv oder schwer zu wirken. Dadurch entstehen offene, luftige Konstruktionen, die dennoch enorm belastbar sind.

Ein großer Vorteil von Aluminium liegt in seiner natürlichen Korrosionsbeständigkeit. Anders als Stahl muss es nicht aufwendig gegen Rost geschützt werden. Hochwertige Modelle verfügen zusätzlich über eine Pulverbeschichtung, die das Material noch widerstandsfähiger gegen Witterungseinflüsse, UV-Strahlung und mechanische Beanspruchung macht. Die Verbindungselemente sind meist ebenfalls aus rostfreien Materialien gefertigt, sodass die gesamte Konstruktion auf Langlebigkeit ausgelegt ist.

Das Dach – Schutz bei jedem Wetter

Das Dach eines Alu Carports übernimmt eine zentrale Rolle: Es schützt nicht nur vor Regen, sondern auch vor Schnee, Hagel und intensiver Sonneneinstrahlung. Je nach Modell kommen unterschiedliche Dachmaterialien zum Einsatz. Besonders beliebt sind Stegplatten aus Polycarbonat. Sie sind schlagfest, lichtdurchlässig und dennoch UV-beständig. So bleibt der Bereich unter dem Carport hell, während das Fahrzeug zuverlässig geschützt ist.

Alternativ werden auch Sandwichpaneele oder Aluminium-Trapezbleche verwendet. Diese Dachvarianten sind meist blickdicht und bieten einen besonders hohen Schallschutz bei Regen. Integrierte Dachrinnen und Fallrohre sorgen dafür, dass Wasser kontrolliert abgeleitet wird und keine Spritzwasserbelastung im Einfahrtsbereich entsteht. Moderne Systeme integrieren die Entwässerung oft unsichtbar in die Pfosten, was das klare Design zusätzlich unterstreicht.

Für die Dacheindeckung kann man auch Doppelstegplatten aus Polycarbonat nutzen. Hier sollte man auf mindestens 6 mm starke bruchfeste, beidseitig UV-geschützte Doppelstegplatten von hoher Qualität Wert legen. Diese haben gegenüber herkömmlichen Doppelstegplatten den Vorteile erhöhter Haltbarkeit, erhöhter Hagelbeständigkeit und auch nach jahrelanger Freibewitterung hoher Lichtdurchlässigkeit.

Der Alu Carport muss außerdem 2 integrierte Dachrinnen mit Regenfallrohr vorweisen können. Eine Grenzbebauung ist immer möglich, da die Dachrinne nicht auf das Nachbargrundstück überhängt.

Lasten – Ausgelegt für Schnee und Wind

Ein entscheidender Punkt bei jedem Carport ist die Tragfähigkeit. Alu Carports werden so konstruiert, dass sie regionalen Schnee- und Windlastzonen entsprechen. Trotz des leichten Materials können die Profile hohe Flächenlasten aufnehmen. Das ist besonders in schneereichen Regionen wichtig, wo sich im Winter große Lasten auf dem Dach sammeln können.

Auch Windkräfte werden bei der Planung berücksichtigt. Die Konstruktion ist so ausgelegt, dass sie auch starken Böen standhält. Eine fachgerechte Verankerung im Fundament ist dabei ebenso entscheidend wie die Qualität der Profile. Dadurch bleibt der Carport auch bei extremen Wetterlagen stabil und sicher.

Die Windlast ist gemäß DIN 1055 berechnet, das Gewicht des Bedachungsmaterial liegt bei bis zu 10kg/m², was eine Schneelast bis zu 125 kg/m² zulässt.

Zusatzeinrichtungen – Mehr als nur ein Dach

Ein moderner Alu Carport kann weit mehr sein als ein einfacher Unterstand. Viele Systeme lassen sich mit Seitenwänden, Sichtschutzelementen oder Schiebetüren erweitern. So entsteht auf Wunsch ein geschützter Stellplatz, der fast einer Garage ähnelt, aber offener und luftiger wirkt.

Auch Beleuchtungssysteme werden häufig direkt integriert. LED-Leuchten in den Dachträgern sorgen für angenehmes Licht beim Ein- und Aussteigen im Dunkeln. Wer sein Elektrofahrzeug lädt, kann den Carport zudem mit einer Wallbox kombinieren. Kabel lassen sich unauffällig in den Profilen verlegen, sodass Technik und Design eine Einheit bilden.

Auf Wunsch können problemlos Abstellräume in den Alu Carport integriert werden, z.B. als überdachte Abstellmöglichkeit für Fahrräder oder als Sichtschutz für die Mülltonnen.

Farben – Passend zur Architektur

Aluminium bietet große Freiheit in der Farbgestaltung. Durch die Pulverbeschichtung sind nahezu alle RAL-Farben möglich. Besonders gefragt sind zeitlose Töne wie Anthrazit, Verkehrsweiß oder Silber, da sie sich gut mit modernen Fassaden kombinieren lassen. Doch auch individuelle Farbwünsche sind realisierbar, sodass der Carport optisch exakt zum Haus, zu Fenstern oder zur Haustür passt.

Die Beschichtung ist nicht nur dekorativ, sondern schützt die Oberfläche zusätzlich vor Kratzern und Witterungseinflüssen. So bleibt die Farbe auch nach vielen Jahren intensiv und gleichmäßig.

Abmessungen – Maßgeschneiderte Lösungen

Alu Carports sind in zahlreichen Größen erhältlich. Vom Einzelcarport für ein Fahrzeug bis hin zu Doppel- oder Reihencarports für mehrere Stellplätze ist nahezu jede Variante umsetzbar. Dank der stabilen Profile sind auch größere Spannweiten ohne zusätzliche Mittelpfosten möglich, was das Rangieren erleichtert.

Alu Carports können mit einer Maximallänge von 7,5 Metern geliefert werden, sodass damit gleich mehrere überdachte Stellplätze geschaffen werden können.

Die Standardabmessungen liegen bei einer Länge von 560 cm, einer Gesamtbreite von 310 cm bei einer Durchfahrtsbreite von 280 cm und einer Gesamthöhe von 267 cm, was eine Durchfahrtshöhe von 205 cm bedeutet. Natürlich sind im Rahmen der technischen Möglichkeiten auch andere Abmessungen möglich.

Viele Hersteller bieten zudem Maßanfertigungen an. So kann der Carport exakt an Grundstücksgrenzen, Hauswände oder bestehende Einfahrten angepasst werden. Auch unterschiedliche Durchfahrtshöhen sind realisierbar, etwa für Wohnmobile oder Transporter.

 

Garantiedauer – Investition mit Langzeitwert

10-Jahres-Garantie auf die Aluminiumprofile und Struktur: Viele Hersteller geben eine 10-jährige Produktgarantie auf die Aluminium-Konstruktion selbst, also auf Material- und Herstellungsfehler der Profile.

  • 10-Jahres-Garantie inklusive Dachmaterial: Manche Anbieter bieten 10 Jahre Garantie sowohl auf die Aluminiumkonstruktion als auch auf Polycarbonat-Dachplatten an, vorausgesetzt, die Montage erfolgt fachgerecht.
  • Unterschiedliche Einzelgarantien: Es gibt Modelle, die 10 Jahre auf die Pulverbeschichtung der Aluminiumteile, aber nur 5 Jahre auf die Eindeckung (z. B. Stegplatten) gewähren.
  • Längere Garantiezeiten bei Premium-Anbietern: Teilweise werden auch Garantiezeiten von 12 oder sogar 20–30 Jahren genannt, wobei solche Werte häufig an besondere Bedingungen oder Premium-Serien geknüpft sind.

Die gängigsten Garantiezeiten liegen bei 10 Jahren für die Aluminiumstruktur und oft etwas kürzer (z. B. 5 Jahre) für Dachmaterialien oder Beschichtungen. Lange Garantiezeiten sind ein Indikator für Material- und Verarbeitungsqualität, sollten aber immer im Garantietext im Detail geprüft werden (z. B. was genau abgedeckt ist und welche Bedingungen gelten).

FAQ – Häufige Fragen zum Alu Carport

Ist ein Alu Carport wirklich stabil genug für starke Witterung?

Ja. Hochwertige Alu Carports sind statisch so berechnet, dass sie die regional vorgeschriebenen Schnee- und Windlasten erfüllen. Die verwendeten Aluminiumprofile sind sehr tragfähig und werden fest im Fundament verankert. Dadurch hält die Konstruktion auch hohen Belastungen durch Schnee oder starke Windböen stand.

Rostet ein Carport aus Aluminium?

Nein. Aluminium ist von Natur aus korrosionsbeständig und rostet nicht wie Stahl. Zusätzlich schützt eine Pulverbeschichtung die Oberfläche vor Umwelteinflüssen, Feuchtigkeit und UV-Strahlung. Das macht den Alu Carport besonders langlebig und pflegeleicht.

Wie viel Pflege benötigt ein Alu Carport?

Sehr wenig. In der Regel reicht es aus, die Konstruktion ein- bis zweimal im Jahr mit Wasser und einem milden Reinigungsmittel zu säubern. Streichen, Lasieren oder Imprägnieren – wie bei Holz – ist nicht notwendig.

Ist das Dach eines Alu Carports lichtdurchlässig?

Das hängt vom gewählten Dachmaterial ab. Polycarbonat-Stegplatten lassen viel Tageslicht durch und sorgen für einen hellen Stellplatz. Dachpaneele oder Aluminiumbleche sind hingegen blickdicht und bieten stärkeren Sonnenschutz sowie geringere Geräuschentwicklung bei Regen.

Kann ein Alu Carport nachträglich erweitert werden?

Ja, viele Systeme sind modular aufgebaut. Seitenwände, Sichtschutzelemente, Schiebetüren oder Beleuchtung lassen sich oft auch später noch ergänzen. Dadurch kann der Carport schrittweise an neue Bedürfnisse angepasst werden.

Sind individuelle Maße möglich?

Neben Standardgrößen bieten viele Hersteller Maßanfertigungen an. So lässt sich der Carport exakt an Grundstück, Einfahrt oder Hauswand anpassen. Auch Sonderhöhen, etwa für Wohnmobile, sind realisierbar.

Wie lange hält ein Carport aus Aluminium?

Bei fachgerechter Montage und normaler Nutzung kann ein Alu Carport mehrere Jahrzehnte halten. Die lange Lebensdauer ist einer der größten Vorteile dieses Materials. Hersteller gewähren häufig mehrjährige Garantien auf Konstruktion und Beschichtung.

Kann eine Wallbox im Carport integriert werden?

Ja. Alu Carports eignen sich sehr gut zur Kombination mit einer Ladestation für Elektrofahrzeuge. Kabel können unauffällig in der Konstruktion geführt werden, und der Stellplatz bleibt wettergeschützt.

Brauche ich eine Baugenehmigung für einen Alu Carport?

Das ist abhängig von Größe, Bauweise und den jeweiligen Landesbauvorschriften. In vielen Regionen sind kleinere Carports genehmigungsfrei, dennoch sollte vor dem Bau immer eine Rücksprache mit der zuständigen Baubehörde erfolgen.

Ist die Montage kompliziert?

Viele Modelle sind als Bausatz erhältlich und können mit handwerklichem Geschick selbst montiert werden. Für größere oder maßgefertigte Anlagen empfiehlt sich jedoch die Montage durch einen Fachbetrieb, um Statik und Befestigung fachgerecht umzusetzen.

Ein Alu Carport verbindet modernes Design mit hoher Funktionalität und außergewöhnlicher Langlebigkeit. Wer eine pflegeleichte, stabile und optisch ansprechende Lösung für den Fahrzeugschutz sucht, trifft mit einem Carport aus Aluminium eine zukunftssichere Entscheidung.

Quelle: Tipps24-Netzwerk – HR
Foto: Pexels / Mike Bird



 

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