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Im Abschnitt Hausbau informieren wir Sie über den Hausbau selbst, beginnend mit der Bauplanung, die entscheidend dafür ist, welche Bauweise gewählt werden soll und endend mit dem Innenausbau. Zusätzlich können Sie unsere kostenlosen Online Ratgeber für viele Teilbereiche des Hausbaus nutzen. Informationen über Massivhaus, Fertighaus oder Holzhaus verbinden sich mit Grundlagen der ökologischen Bauweise und Hinweisen auf das barrierefreie Bauen. Den wichtigen Artikeln über die Außenanlagen, wie Garage, Carport, Swimingpool, Wintergarten, Terrasse und Balkon folgen Infos über Baustoffe, Bauteile und Dämmstoffe, sowie Neuheiten von Dach und Keller. Im Rahmen der Haustechnik erhalten Sie ausführliche Informationen über Elektroarbeiten, Heizungstechnik, Sanitärinstallation und Sicherheit beim Hausbau. Die Möglichkeiten zur Anforderung von Haus-Katalogen beschließen den Abschnitt Hausbau.
Hausbau / Wintergarten: Wohn-Wintergärten werden immer beliebter. Das Angebot an Konstruktionen aus Holz, Aluminium, Kunststoff oder Stahl ist mittlerweile vielfältig. Und auch in den technischen Details unterscheiden sich die Angebote zum Teil stark. Als Bauherr sollten Sie deshalb verschiedene Anbieter und ihre Bauweisen vergleichen.
Zum Abschluss des Bereiches Fenster im Ratgeber Hausbau geht es um die Fensterbänke.
Fensterbänke werden grundsätzlich nach ihrer Funktion in Innen- und Außenfensterbänke eingeteilt. Die bauphysikalisch wichtigere Komponente ist dabei die Außenfensterbank. Die innenliegende Fensterbank hat für den Hausbau hauptsächlich dekorativen Charakter. Natürlich gilt auch für außenliegende Fensterbänke, daß die Funktionalität mit der Ästhetik verbunden werden sollte.
Damit die Fensterbank im Außenbereich nicht als Kältebrücke fungiert, muß die Fensterbank dicht an die Fassade angeschlossen und zum Fenster gut abgedichtet sein.
Für Fensterbänke werden zahlreiche Materialarten, wie Aluminium, Edelstahl, Zink, Naturstein, Granit, Betonwerkstein, Ziegel, Klinker, Kunststoff oder Holzwerkstoff verwendet. Maßgeblich für die Auswahl des geeigneten Fensterbankmaterials sollten neben der optischen Wirkung in Bezug auf das gesamte Fenster auch die Materialeigenschaften bezüglich der Beanspruchung gegenüber Kratzern, Flecken, Sonnenlicht und Witterungseinflüssen sein.
Die äußere Brüstungsabdeckung der Fensterbank ist sehr stark der Witterung ausgesetzt und bildet den unteren Bauwerksabschluss zum Fenster. Sie muß das anfallende Regenwasser vom Fenster weg leiten und so Verschmutzungen und Durchfeuchtungen der Fassade verhindern.
Die äußeren Fensterbänke müssen deshalb überstehende Tropfkanten mit einer Stärke von mind. 30 - 40 mm aufweisen. Für die seitlichen Abschlüsse der Fensterbank gilt es, das Eindringen von Regenwasser in den Eckbereich der Fensterbank zu verhindern.
Die innere Fensterbank wird meistens aus Natur- oder Kunststein (Marmor, Granit u.ä.) oder kunststoffbeschichteten Holzpressplatten hergestellt. Die Konstruktion erfolgt so, daß entweder im Rahmen bereits entsprechende Nuten vorgesehen sind oder die Fensterbänke in dafür vorgesehene Aussparungen eingefügt werden. Die Abdichtung der inneren Fensterbank erfolgt zwischen Rahmen und Brüstung und wird meist seitlich des Fensters ausgeführt.
Die Profile für die inneren Fensterbänke kann man in verschiedenen Formen erhalten. Bei der Standard-Ausführung ist die Vorderseite einfach abgerundet.
Bei einer größeren Abkantung von bspw. 40 mm bis 70 mm können Kabelschächte oder Heizkörperverkleidungen integriert werden.
Um Ihre Fenster zu öffnen, sind moderne Fenstergriffe in unzähligen Formen, Farben, Stilrichtungen und Oberflächenmaterialien, wie Eisen, Aluminium, Messing, Edelstahl und Kunststoff zu erhalten. Neben dem Standard- Fenstergriff gibt es zusätzlich noch die Sicherheitsvarianten, mit abschließbaren Fenstergriffen und/oder mit in den Fenstergriff integriertem elektronischen Melder zum Anschluss an die Alarmanlage. Für den heutigen Hausbau sind also alle Möglichkeiten vorhanden.
In Design, Material und Oberfläche harmonieren viele Fenstergriff -Modelle mit den Türbeschlägen und bieten somit die Möglichkeit einer individuellen und durchgängigen Gestaltung des Designs von Türen und Fenstern für den gesamten Hausbau. Eine besonders große Auswahl findet man im Griffwerk.
Die Auswahl der Fenstergriffe sollte sich allerdings nicht nur auf die optischen Vorzüge beschränken, sondern auch nach der Größe der Fenster und der Nutzungsintensität der Fenstergriffe richten.
Die Fenstergriffe der einfacheren Bauart werden häufig mit sogenannten Rundköpfen hergestellt. Diese Fensterbeschläge können Einbrecher heute leider nicht mehr abschrecken. Ein einbruchshemmender Fensterbeschlag muß mit pilzkopfförmigen Zapfen bestückt sein und mit entsprechenden Schließteilen nach der Montage einen Aushebelschutz erzeugen, damit es keine Chance für Langfinger gibt.
Diese Art der Verriegelung des Fenstergriffes wird Pilzkopfverriegelung genannt. Mittels der Pilzkopfverriegelung wird der Aushebelschutz dadurch erzeugt, daß der Pilzzapfen am Fensterflügel sich in das auf der Rahmenseite angebrachte Schließteil einhakt.
Die verschiedenen Ausführungen der Fenstergriffe mit Stahl-Pilzkopfzapfen, Sicherheits-Eckumlenkungen und Sicherheits-Schließplatten müssen den neuesten DIN-Anforderungen für den Hausbau entsprechen. Nur diese Fensterbeschläge bieten einen Widerstand gegen Einbrüche und können in Abhängigkeit von der Widerstandsklasse (WK-Klasse) Ihr Eigentum sichern und die Anforderungen Ihrer Versicherungsgesellschaft erfüllen.
Für die großen Fenstertüren auf Balkon und Terrasse sind besondere Griffe erforderlich, hier verwendet man Ziehgriffe. Die Ziehgriffe können wahlweise, je nach konstruktioneller Konzeption der Fenstertür, auf das Fenstertürblatt aufgesetzt werden oder aber, wenn die Fenstertür in der Wandnische verschwinden soll, als Griffschale eingelassen werden.
Für die Öffnung von Balkon- oder Terrassentür sollte man immer spezielle Fenstergriffe wie niedere Drücker außen oder die sogenannten Glasfalzgriffe einsetzen, damit auch die Rollläden weiterhin geschlossen werden können.
Zur Komplettierung der Informationen rund um das Fenster bei Ihrem Hausbau fehlt nun nur noch der Fensterbeschlag und der Fenstergriff.
Ein Fensterbeschlag verbindet den unbeweglichen Teil des Fensters, den Fensterrahmen mit dem beweglichen Teil des Fensters, dem Fensterflügel.
Dies geschieht mittels einem Hebel oder einem Fenstergriff.
Ein Fenster zu öffnen, bedarf keines besonderen Intellekts, die wenigsten Menschen wissen jedoch, daß es beim Hausbau eine erhebliche Anzahl von Möglichkeiten gibt, wie das Fenster durch die verschiedenen Fensterbeschläge geöffnet werden kann.
Drehbeschläge sind die einfachste Form der Fensterbeschläge. Sie werden bei einfachen Drehfenstern (Kellerfenster, Dachfenster) eingesetzt. Im Wohnbereich werden Drehfenster heute beim Hausbau fast überhaupt nicht mehr eingesetzt.
Der Drehkippbeschlag ist der Standard für Fensterbeschläge im modernen Hausbau. Fast alle Fenster im Wohnbereich haben mittlerweile einen Fensterbeschlag, der das Fenster zu einem Drehkippfenster macht. Der Vorteil dieses Fensterbeschlages liegt darin, daß man mit einer Hand das Fenster sowohl aufdrehen, als auch aufkippen kann.
Diese Eingriff- Fensterbeschläge können Fensterflügel unter Betätigung eines einzigen Handhebels in eine Drehposition oder in eine Kippstellung, die durch eingebaute Scheren begrenzt wird, bringen. Drehkippbeschläge verschließen und öffnen Fenster und Fenstertürflügel auf verschiedene Weise und bringen die Fenster dadurch in die unterschiedlichen gewünschten Lüftungsstellungen.
Der Vorteil beim Hausbau liegt in der universellen Einsetzbarkeit dieser Fensterbeschläge. Ein Fensterbeschlag für Drehkippfenster ist bei senkrecht eingebauten Fenstern und Fenstertüren für alle beliebigen Fenstermaterialien anwendbar.
Einen Schiebebeschlag benötigt man, um das gesamte Fenster vertikal oder auch horizontal öffnen zu können. Schiebefenster verbleiben beim Öffnen in der vertikalen oder horizontalen Fensterebene und haben einen geringen Platzbedarf für den geöffneten Fensterflügel.
Es gibt für den Hausbau eine große Anzahl von Variationen der Fensterbeschläge für Schiebefenster, mit denen sich diverse Kombinationen von Flügelanordnung und Öffnungsart erreichen lassen.
Der Parallelschiebe-Kippbeschlag ermöglicht es dem Nutzer, Fenster und Fenstertüren einerseits in Kippstellung zu öffnen und andererseits parallel zum Fensterrahmen zu verschieben. Bei diesem Fensterbeschlag muß man nicht, wie bei herkömmlichen Drehflügeln, beim Öffnen des Fensters eine leere Fensterbank haben. Die Flügel ragen bei geöffnetem Zustand auch nicht in den Raum hinein.
Parallelschiebe-Kippbeschläge sind bestens geeignete Fensterbeschläge für großformatige Fenster aus Holz, Aluminium oder Kunststoff. Selbst bei voller Öffnung des Fensters ragen keine Fensterflügel in den Raum. Die Schiebeflügel sind leichtgängig und selbst bei Flügelgrößen von 2.00m x 2.40m. mit der Einhandbedienung leicht zu betätigen.
Hebeschiebe-Beschläge sind beim Hausbau prädestiniert für große Fenster aus Holz oder Kunststoff mit einem Flügelgewicht bis zu 250 kg. Die Schiebeflügel sind leichtgängig und mit einer Einhandbedienung leicht zu betätigen. Dieser Fensterbeschlag ist auch dafür geeignet, Alu-Bodenschwellen für die thermische Trennung sowie im Rahmen des barrierefreien Hausbaus für einen rollstuhlgerechten flachen Übergang am Boden verwendet zu werden.
Ein Kippflügelbeschlag ist ein Fensterbeschlag für den Hausbau, der am unteren oder oberen waagerechten Fensterrahmen angeschlagen und kippbar angebracht werden kann. Die gekippte Position des Fensters wird bei einem Winkel bis etwa 15° eingerastet.
Kippflügelbeschläge dienen dazu, Fensterflügel, die außerhalb des Griffbereichs des Menschen liegen, durch Betätigen eines Handhebels, der über ein Gestänge mit einer Scherenkonstruktion verbunden ist, zu öffnen und zu schließen.
Der Handhebel für die Bedienung der Öffnerschere ist bei diesem Fensterbeschlag in der Regel am Blendrahmen bzw. am Mauerwerk befestigt. Die Betätigung der Öffnerschere kann alternativ auch durch ein Kurbelgetriebe, einen Elektromotor oder über Zylinder erfolgen.
Die Fensterflügel mit Kippflügelbeschlag lassen nach innen gekippt einen dauernden Luftaustausch zu. Die Fensterbeschläge kommen im modernen Hausbau nur noch selten vor; als obenliegende Lüftungsfenster werden sie höchstens noch für Fenster in Garagen oder Keller- und Nebenräumen benötigt.
Die Klappflügelbeschläge werden ähnlich wie die Kippflügelbeschläge am oberen waagerechten Fensterrahmen angeschlagen und sind drehbar. Die Bezeichnung für Fenster mit diesem Fensterbeschlag ist auch Oberlicht. In geklappter Position werden die Fensterflügel unten arretiert.
Die Fensterflügel lassen nach innen oder außen geklappt einen ständigen Luftaustausch zu. Sie haben allerdings den Nachteil, dass man sie für die Reinigung schlecht erreichen kann. Diese Fensterbeschläge sind auch nicht mehr häufig zu finden, meist nur noch als ein obenliegendes Fenster in ein Dachfenster integriert.
Als Schwingflügelbeschläge bezeichnet man drehbare Fenster, die um eine waagerechte Achse gedreht werden können.
Die Drehlager am Schwingflügel sind mit einer Arretierung ausgestattet, die eine Bremsung des Fensters in geöffnetem Zustand in verschiedenen Positionen ermöglicht. Schwingflügel können um ihre waagerechte Drehachse in Flügelmitte bis zu 180°. gedreht werden.
Bedingt durch diese einfache Handhabung lassen sie auch einen schnellen Luftaustausch zu; verbrauchte Luft zieht oben ab, von unten kann frische Luft nachströmen.
Nachteilig ist, daß der Fensterflügel bei maximaler Öffnung zur Hälfte in den Raum hinein ragt und dadurch Sonnenschutzmaßnahmen durch Jalousien oder Rollläden nur schwer darstellbar sind.
Schwingflügelbeschläge können Flügelgewichte bis 170 kg halten; allerdings empfiehlt sich bei so großen Flügellasten eine Betätigung des Fensterflügels mittels Motor durch einen elektrischen Fensteröffner.
Fehlerloser Wetterschutz, effiziente Wärmedämmung und ein wirksamer Lärmschutz sind beim modernen Hausbau grundsätzliche Ansprüche an eine ordentliche Fenstermontage. Dies muß zuerst und hauptsächlich bei den Anschlussfugen umgesetzt werden. Gemäß der vorgeschriebenen Wärmeschutzverordnung ist für den Hausbau eine dauerhaft luftundurchlässige Abdichtung aller Fugen der Außenwände.
Verpflichtung. Bei der Fenstermontage muss daher sichergestellt werden, dass die Fugen durch mechanische und thermisch bedingte Bewegungen in ihrer Wirkung nicht beeinträchtigt werden.
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