Fundament / Gründung: Fundamente, auch Gründungen genannt, haben die Aufgabe, die Lasten des Baukörpers, Eigengewicht und Verkehrslast, in den Baugrund abzuleiten. Da die Festigkeit der Böden geringer ist, als die Festigkeit der Baustoffe, werden Fundamente, die die Lasten verteilen sollen, unter den tragenden Elementen des Bauwerks angeordnet.
Weiterlesen
Hausbau / Fenster: Als marktführender Systemlieferant für Profilsysteme, Ergänzungsprogramme und Produkte für Fenster und Fassade legt REHAU gehobenen Wert auf Qualität und Design seiner Produkte. Um seinen Kunden in punkto Design einzigartige Fenster-Lösungen zu bieten, hat sich das Unternehmen die Exklusivität für drei neue Holzdekore gesichert.
Ab sofort besteht exklusiv für REHAU Kunden die Möglichkeit, ausgewählte Profile aus REHAU Brillant-Design in Golden Beech, Irish Oak und Soft Cherry zu beziehen.
Weiterlesen
Energie
Für den Hausbau ist die Energie in Form von Wärme, Strom und Gas von Bedeutung. Im Rahmen der Haustechnik gilt es, diese Energieformen mit geeigneten Mitteln für den Hausbau zu nutzen. Wichtiges Kriterium der Anendung ist dabei die Energieeinsparverordnung vom Februar 2002.
Bei der Planung eines Hausbaus kann der Energieverbrauch bereits durch geeignete Maßnahmen reduziert werden. Der Grundriss des Hauses, die Ausrichtung und die Anordnung der Fenster haben dabei ebenso Einfluss, wie die Wärmedämmung, die Heizungsanlage und die Lüftungstechnik.
Ein Ziel der Hausbauplanung, zumindest für den Bereich Haustechnik, sollte es sein, unnötige Energieverluste zu vermeiden und natürliche Ressourcen zur Energiegewinnung und Energieeinsparung im Sinne der Energieeinsparverordnung zu nutzen.
Wärme
Die Erzeugung von Wärme ist mittels der Haustechnik durch Solarwärme und Erdwärme möglich. Im Rahmen der Energieeinsparverordnung sind die Anforderungen und finanziellen Fördermaßnahmen der Energiegewinnung durch Techniken, die Wärme produzieren, ausführlich beschrieben.
Solaranlagen
 Fotovoltaikanlage |
Die Solarthermie oder Solarwärme wird durch Solaranlagen erzeugt. Die Energiegewinnung ist abhängig von den klimatechnischen Gegebenheiten und erfolgt durch Solarzellen auf dem Hausdach. Die Solarwärme wird beim Hausbau dazu verwandt, warmes Wasser zu erzeugen um damit die Heizung zu betreiben. Die dazu erforderliche Heizungstechnik ist im Kapitel Haustechnik/Heizung bereits abgehandelt worden.
Erdwärme (Geothermie)
Erdwärme ist eine Energie, die durch Erdwärmesonden in oberflächennahen Bereichen bis ca. 100m Tiefe gewonnen wird. Bei der Nutzung der Erdwärmesonden sind die geologischen Verhältnisse bezüglich der Art und Verbreitung der Gesteine im Untergrund, die Grundwasserführung und der Grundwasserstand zu berücksichtigen. Die heutige Technik und die finanzielle Förderung nach der Energieeinsparverordnung lassen eine ökologische und ökonomische Energiegewinnung durch Geothermie zu.
Strom
Energiegewinnung in Form von Strom ist im Rahmen der Haustechnik durch die Nutzung einer Solaranlage, die auf dem Prinzip der Fotovoltaik beruht, möglich. Leider reicht das Strahlungsvermögen der Sonne in den meisten Gebieten in Deutschland nicht aus, um soviel Energie zu erzeugen, daß eine autarke Stromversorgung durch Fotovoltaik für den gesamten Hausbau möglich ist. Bei richtiger Bemessung der Solaranlage und einem Hausbau nach dem Passivhaus-Prinzip ist eine kostengünstige Erstellung einer Fotovoltaikanlage und damit die Gewinnung von Strom dank der Förderung im Rahmen der Energieeinsparverordnung auch ökonomisch sinnvoll und machbar.
Gas
Die Versorgung mit Gas in der Haustechnik beinhaltet vor allem Erdgas, die Verwendung von Flüssiggas ist nicht mehr zeitgemäß. Daneben kommt im Zuge der ökologischen Energiegewinnung das Biogas vermehrt zur Anwendung.
Erdgas
Erdgas ist vielseitig, wirtschaftlich, bequem und schont die Umwelt. Außerdem ist es eine sichere Sache, denn Erdgas ist in unverbranntem Zustand völlig ungiftig. Einziger Nachteil ist die Abhängigkeit von Multi-Unternehmen der Energiewirtschaft.
Biogas
Die Erzeugung des Gases erfolgt in Biogasanlagen durch Vergärung organischer Stoffe. Das vergorene organische Material kann als hochwertiger Dünger landbaulich verwertet werden. Die Erzeugung der Energie, also von Strom und Wärme aus Biogas, hat positive Effekte für die Umwelt und kann durch den Verkauf von elektrischer und/oder thermischer Energie landwirtschaftliche Einkommen sichern.
Weitere Informationen rund um die Heizungsanlage und das Heizen beim Hausbau finden Sie auch in den Abschnitten:
Heizungsanlage,
Wärmeversorgung, Heizungssysteme,
Heizkessel,
Festbrennstoffkessel, Gasheizkessel, Ölheizkessel,
Solarheizung, Elektroheizung
Energie und Hausbau,
Brennstoffe und andere Energieträger,
Fossile Energie, Erdöl, Erdgas, Kohle,
Alternative Energie, Solarenergie, Erdwärme/Geothermie,
Wärmepumpen, Holzpellets, Biogas, Windkraft
Heizung,
Warmwasserheizung, Ofen, Kamin,
Schornstein, Wärmeverteilung
Wärmeabgabe,
Heizkörper, Flächenheizung, Konvektoren,
Heizungsregelung, Brennstofflagerung
Arbeiten an der Elektroinstallation dürfen nur von zugelassenen Elektroinstallateuren vorgenommen werden. Die Stromverteilung erfolgt in der modernen Haustechnik in den meisten Fällen durch Unterputzleitungen vom Stromzähler über Verteiler bis zu den Abnahmestellen, Steckdosen, Lichtschalter und Lampen. Elektrische Leitungen in Wänden dürfen nur senkrecht und waagerecht verlegt werden.
Es gehört zu den Aufgaben des Elektroinstallateurs, die einzelnen Komponenten der Elektroinstallation so zu verbinden, dass die Schaltungen die gewünschten Funktionen erfüllen und dabei keine Gefahr eines elektrischen Schlags für die Benutzer besteht.
Hinsichtlich des Ausstattungsniveaus der Elektroinstallation unterscheidet man in die Ausstattungswerte 1 Grundausstattung, 2 gehobene Ausstattung und 3 zukunftssichere Komfortausstattung (z.B. das BUS System).
BUS System
Im heutigen Hausbau ermöglicht das Elektro- BUS System die Steuerung von Haustechnik-Komponenten, wodurch Betriebs- und Energiekosten gesenkt werden können. Durch dieses BUS System, neuestes Mitglied der Gebäudesystemtechnik, werden mehrere Endgeräte der Haustechnik, z.B. Heizkörper, Lichtschalter, Lampen, Lüftung, Jalousien, Rauchmelder usw. durch elektrische Leitungen miteinander verbunden und können dann von einer zentralen Stelle aus, vielfach in der Nähe des Stromzählers, gesteuert werden. Dies geschieht bei geschickter Elektroinstallation auch automatisch, wie Rollläden öffnen, Licht löschen usw.
Lichtschalter und Steckdosen
Gleichartige Ausführungen von Lichtschaltern und Steckdosen, teilweise mit modernen Tastsensoren tragen viel zu einem einheitlichen Gesamtbild der Elektroinstallation in verschiedenen Räumen bei. Die Hersteller für Gebäudesystemtechnik bieten heute unter einheitlichem Abdeckrahmen Kombinationen und Einzeleinheiten für Schutzkontakt-Steckdosen, Antennensteckdosen, Lichtschalter, Dimmer, Bewegungsmelder, Jalousieschalter u.ä. für die gesamte Haustechnik an. Für Außenanlagen und Feuchträume müssen wassergeschützte Steckdosen und Lichtschalter benutzt werden.
Beleuchtung
Die Beleuchtung ist ein Bereich der Elektroinstallation, der einen wesentlichen Teil zum Wohlbefinden beitragen kann. Nach der Nutzung der Beleuchtung unterscheiden wir Lampen für die Allgemeinbeleuchtung, die Platzbeleuchtung und die Effektbeleuchtung.
Beleuchtung zur Auswahl
Für die Beurteilung von Beleuchtungsanlagen gibt es verschiedene Gütemerkmale, dies sind der Lichtstrom, die Lichtstärke, die Lichtausbeute und die Lichtfarbe. Der Elektroinstallateur unterscheidet die Beleuchtung auch nach der Art der verwendeten Leuchtmittel, wie z.B. Glühlampen, Halogenlampen und Leuchtstofflampen.
Aufzüge, Aufzugsanlagen
Aufzüge sind Teil der modernen Haustechnik und werden in Einfamilienhäusern als Personenaufzüge oder kleine Lastenaufzüge benutzt. Sie sind als Seilaufzüge, Hydraulikaufzüge und Treppenlifte im Einsatz. Die Elektroinstallation in diesem Bereich wird nur von ausgewählten Fach – Elektroinstallateuren angeboten. Aufgrund des hohen Aufwandes werden Aufzugsanlagen beim Einfamilien-Hausbau in der Regel ohne Maschinenraum verwendet.
Weitere Informationen rund um den Elektrobereich beim Hausbau finden Sie auch in den Abschnitten:
Elektroinstallation
Stromkreise, BUS-System, Schalter, Steckdosen
Beleuchtung, Leuchtmittel, Lampen und Leuchten
Aufzüge, Zentralstaubsauger
Der Sanitärbereich der Haustechnik umfasst die Wasserversorgung, die Abwasserbeseitigung und die Müllentsorgung. Bei der Sanitärinstallation geht es in erster Linie um die optimale Ausführung in technischer und hygienischer Hinsicht für die Trinkwasserversorgung und die Abwasserbeseitigung Ihres Hauses. Die Sanitärinstallation geschieht mittels besonderer Zu- und Abflussrohre.
Wasserversorgung
Die Wasserversorgung erfolgt in aller Regel durch eine zentrale Wasserversorgung, die dafür reines Trinkwasser bereit stellt. In seltenen Fällen wird auch eine Hauswasserversorgung durch einen Brunnen auf dem Hausbaugrundstück erfolgen. In der modernen Sanitär- und Haustechnik erfährt der Bauherr einen erheblichen Zusatznutzen seiner Wasserversorgung durch eine effiziente Regenwasser- und Grauwassernutzungsanlage.
Abwasserbeseitigung
Die Abwasserbeseitigung wird durch die Übergabeschächte der öffentlichen Abwasserbeseitigungsanlagen durchgeführt. Dabei liegen die für die Haustechnik relevanten Grundleitungen unterhalb der Bausohle oder außerhalb des Gebäudes und werden durch Erdleitungen aus Steinzeug, Beton, Kunststoff oder Faserzement zum Übergabeschacht geführt. Die für die Haustechnik innerhalb des Gebäudes befindlichen Abflussrohre, Hauptansatzpunkt der Sanitärinstallation, werden im Rahmen der Abwasserbeseitigung aus Grauguss, Kunststoff, verzinktem Stahl oder Faserzement erzeugt.
Die Sanitärinstallation kennt zwei Methoden der Abwasserbeseitigung, das Mischsystem und das Trennsystem. Die Abwasserbeseitigung durch ein Mischsystem erfolgt dadurch, daß Schmutz- und Regenwasser in einem Rohrnetz geführt werden und sämtliche Abwässer zur Kläranlage geleitet werden. Das Trennsystem bedeutet, daß Schmutz- und Regenwasser in getrennten Leitungssystemen geführt werden, und nur das Schmutzwasser durch die Abflussrohre der Kläranlage zugeführt wird. Sanitärtechnisch aufwendiger, dafür aber ökologisch vernünftiger ist die zweite Lösung, die Sie auch für Ihren Hausbau ins Auge fassen sollten.
Besondere Qualitätsanforderungen sind bei der Sanitärinstallation an die Abflussrohre, die Dachrinnen, Regenfallrohre und Bodenabläufe zu stellen, da Störungen bei der Wasserversorgung erhebliche Kosten und Unannehmlichkeiten für die Sanitärinstallation verursachen können.
Regenwassernutzung
Unser kostbares Trinkwasser zum Spülen im WC zu benutzen, ist viel zu schade und zu teuer. Die Regenwassernutzung für diesen Zweck ist nicht nur sinnvoller, sondern ökologisch und ökonomisch vorteilhafter. Die Sanitärtechnik besitzt heute Möglichkeiten der hygienischen Verwendung des Regenwassers, ja selbst die Aufwertung zu Trinkwasser wird mancherorts bereits getestet.
Regenwassernutzung –
so muß es nicht mehr sein.
|
Die Regenwassernutzung schont unsere Grundwasservorräte, reduziert den Aufwand bei der Wasserversorgung und die Kosten für die sanitäre Wasseraufbereitung, den Wassertransport durch entfallende Abflussrohre und die Abwasserbeseitigung. Die Regenwassernutzung entlastet die Kläranlagen und wirkt so den steigenden Trinkwasser- und Abwasserkosten entgegen.
Müllentsorgung
Die Müllentsorgung erfolgt über die öffentlichen Mülltonnen, wobei dafür Sorge zu tragen ist, daß der Standort der Mülltonnen so zu wählen ist, daß niemand durch Gerüche, Staub oder Lärm belästigt wird.
Weitere Informationen rund um den Sanitärbereich beim Hausbau finden Sie auch in den Abschnitten:
Hausbau und das Klima
Sie wünschen sich als Bauherr ein angenehmes Klima und daß Ihr Hausbau so gestaltet wird, daß Sie sich in Ihrem Haus wohlfühlen. Die Haustechnik hat dafür zu sorgen, daß die Behaglichkeit nicht zu kurz kommt.
Wohlfühlen und Behaglichkeit sind natürlich individuelle Wahrnehmungen. Unstreitig richtig ist jedoch, dass das Raumklima unser Wohlbefinden und die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit entscheidend beeinflussen kann. Wenn man sich in überhitzten und stickigen Räumen aufhalten muß, dann hat die Haustechnik versagt und der Faktor der Behaglichkeit und des Wohlfühlens liegt auf der untersten Stufe der Wohlfühlskala. Im eigenen Haus muß die Klimatechnik stimmen.
Grafik: Fachinstitut Gebäude-Klima e.V.
|
Die Klimatechnik muß also die Behaglichkeit in Ihrem Haus dadurch erreichen, daß sie die gewünschten Umgebungsbedingungen, Ihr Wohlfühl - Klima erschafft und regelt. Dazu benutzt die Klimatechnik Maschinen, Computer und sonstige Einrichtungen, um die Wärme aus dem jeweiligen Raum zu entfernen, was wir als Kühlung empfinden, oder die Wärme hinzufügen, was wir als Heizung bezeichnen. Zusätzlich hat die moderne Klimatechnik dafür zu sorgen, daß die Feuchtigkeit im Raum wunschgemäß gesenkt oder erhöht wird. Letztendlich regelt sie durch den Transport von Wasser oder Luft die Klimaanlagen. Die Haustechnik hat im Klimabereich durch Klimageräte, wie Klimaanlagen und geeignete Lüftungstechniken Abhilfe zu schaffen, denn es bringt meist nichts, einfach nur das Fenster zu öffnen. Eine vernünftige Lösung sind jedoch Klimaanlagen, die die Luft kühlen und entfeuchten und gegebenenfalls auch pollenverseuchte Luft ausfiltern. Die Lüftung ist auch ein wesentlicher Faktor im Passivhausbau, wo dank ihrer Hilfe ein gesundes Klima hergestellt wird. Bei modernen und entsprechend dichten Gebäuden sollte statt der üblichen unkontrollierten Lüftung über Ritzen und Fenster eine kontrollierte Lüftung der notwendige Luftwechsel sichergestellt werden. Inzwischen hat die Industrie Meilensteine in der Haustechnik gesetzt und optimierte, in der Klimatechnik neuartige, Wohnungslüftungssysteme entwickelt. Solche Lüftungsanlagen sind häufig auch mit der Möglichkeit der Wärmerückgewinnung ausgestattet; sie ermöglichen bis zu 90% Wärmerückgewinnung aus der verbrauchten Luft. Einmal eingestellt, sorgen sie in Einfamilienhäusern immer für frische Luft und gewinnen gleichzeitig einen Großteil der kostbaren Heizenergie aus der Abluft zurück. Diese Klima- Systeme bieten für Hausbauten bis zu einer Wohnfläche von 200 m² Klimatechnik -Lösungen an. Die gesamte Lüftungstechnik besteht aus einem Lüftungskompaktgerät zum Einbau an zentraler Stelle und dem dazugehörigen Luftverteilsystem, das die angenehm frische, gefilterte Luft vollautomatisch und kontrolliert in die Wohnräume bringt, wo sie ein Klima des Wohlfühlens und der Behaglichkeit erzeugt.
Weitere Informationen rund um Klimatechnik, die Heizungsanlage und die Lüftung beim Hausbau finden Sie auch in den Abschnitten: