Ein Fertigkeller für alle Lebenslagen
Hausbau / Keller: Wer sich für den Bau eines Eigenheimes entscheidet, der wird unweigerlich mit der Frage konfrontiert: Keller oder Bodenplatte? Als vermeintlich kostengünstigere Variante wird oft eine Bodenplatte und die Schaffung von Ausgleichsräumen oberhalb der Grasnarbe empfohlen. „Nicht selten stellen sich diese Planungen jedoch als Milchmädchenrechnung heraus, besonders wenn man den Mehrwert eines zusätzlichen Untergeschosses betrachtet“, erklärt Dirk Wetzel, Vorsitzender der Gütegemeinschaft Fertigkeller (GÜF).
Zusätzlicher Wohnraum für viele Belange
Wer das Untergeschoss als zusätzlichen Wohnraum nutzen will, für den kommt eine Einliegerwohnung mit separatem Hauseingang in Frage. „Diese kann zunächst gewinnbringend vermietet oder von den eigenen Kindern oder den Großeltern bewohnt werden“, so Kellerexperte Wetzel. Im Alter könne diese Räumlichkeiten dann selbst bezogen oder zur Unterbringung von Pflegepersonal verwendet werden. Im Falle einer wohnlichen und späteren altersgerechten Nutzung sollte in jedem Fall ein ausreichender Lichteinfall, eine gute Belüftung und ein barrierefreier Zugang eingeplant werden. Selbstverständlich für jeden hochwertig genutzten Wohnkeller sollten außerdem eine Heizung und entsprechende Elektroinstallationen mit einer ausreichenden Anzahl von Leerrohren und Leitungen sowie reichlich Steckdosen sein. Auch der Wasseranschluss für Waschbecken, WC und Dusche sollte auf keinen Fall fehlen. Als clevere Überlegung haben sich auch Telefon-, Computer- und TV-Anschluss im Untergeschoss erwiesen.
Quelle: GÜF/hb