Informationen zur Durchführung einer Altbausanierung
Hausbau / Bauplanung: Es gibt viele Gründe, ein Gebäude, oder zumindest die Außenhaut eines Gebäudes umfänglich zu sanieren. Ob nun Schäden beseitigt werden müssen, oder ob bautechnische Verbesserungen, Wärmedämmungen oder eine Nutzungsänderungen anstehen; eine Sanierung ist vielfach notwendig und sinnvoll. Das Ziel der Sanierung ist es, einen Zustand zu schaffen, der einen aktuellen bautechnischen und mängelfreien Gebrauch verschafft. Einen Zustand also, der für den zu sanierenden Teil einem Neubau entspricht und alle aktuellen und modernen Techniken und Ausstattungen einschließt.
Die Sanierung von Gebäuden und Gebäudeteilen
Bei einer Altbausanierung, man spricht von Altbausanierung bei älteren Gebäuden (etwa mehr als 60 Jahre alt) wird das komplette Gebäude saniert, die sogenannte Kernsanierung. Daneben ist momentan die energetische Sanierung angesagt. Sollen nur Gebäudeteile saniert werden, wie beispielsweise die Fassade, der Keller oder der Dachstuhl, spricht man von der Sanierung von Gebäudeteilen. Insbesondere auch bei denkmalgeschützten Gebäuden sind solche Sanierungen zwar angesagt, aber häufig schwierig umzusetzen. Hier kommt es auf die zu verwendenden Baustoffe an. Vordringlich werden Arbeiten im Bereich der Dachsanierung durchgeführt. Oftmals wird der gesamte Dachstuhl erneuert und es werden Wärmedämmungen nach bestimmten Standards eingebaut. Viele Hausbesitzer nutzen die Dachsanierung auch für die Schaffung weiteren Wohnraumes. Probleme gibt es allerdings oft mit nachträglichen Befestigungsmöglichkeiten. Dafür sind aber neue Baustoffe und Verfahren am Markt erhältlich. Zu diesen neuen, bzw. verbessertenn Baustoffen gehört auch ein besonderer Stahl, der Duplex-Stahl und in seinre neuesten Form auch der Superduplex-Stahl.
Energetische Sanierung
Unter der energetischen Sanierung versteht man Maßnahmen, die dazu dienen und geeignet sind, den gesamten Energieverbrauch des Gebäudes zu reduzieren. Hier spricht man dann auch von einer Gesamtsanierung, da bis auf die Innenwände alle Gebäudeteile betroffen sind. Von den Fenstern über die Außenwände, das Dach, die Kellerdecken und Kellerwände bis hin zu sämtlichen Fenstern wird dann alles saniert; in der Regel auch die gesamte Heizungsanlage.
Im Rahmen der energetischen Sanierung existieren auch Förderprogramme des Bundes und der Länder. Wer ein Haus vermieten oder verkaufen will, der muss sich ohnehin mit einer energetischen Sanierung beschäftigen, da seit 2008 in Deutschland für diese Fälle ein Energieausweis vorgeschrieben ist. Wer sich darüber ausführlich informieren möchte, kann das umfänglich und gezielt beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur nachlesen.
Probleme nach der Sanierung von Gebäuden/Gebäudeteilen
Nach einer im Grunde erfolgreichen Sanierung kann es dennoch zu Problemen kommen. So sind beispielsweise Befestigungen von Markisen, Geländern und Satellitenanlagen aufgrund der dicken Dämmung der Außenfassaden schwieriger anzubringen, da Befestigungsmöglichkeiten eingeschränkt sind.
Wer schon einmal eine Außenwandbefestigungen anbringen wollt und aufgrund der dicken Dämmung nicht den gewünschten Erfolg erzielen konnte, der kann sich vorstellen, wovon hier die Rede ist. Mal ist der Putz nach Anbringung der Befestigung stark beschädigt, mal ist einfach keine Haltbarkeit festzustellen oder die Befestigungen lösen sich nach kurzer Zeit wieder. Aber heutzutage kann man auf innovative und moderne Lösungsmöglichkeiten verweisen, bei denen solche Probleme ausgeschlossen sind; da spart man Nerven und muss nicht ungeduldig werden.
Quelle: Tipps24-Netzwerk-HR
Foto: Claudia Zantopp / pixelio.de