Immobilienwertentwicklung ist auch vom Standort der Immobilie abhängig

Nord-Süd-Gefälle bei Immobilienpreisen und Mieten
Unter Inflationsaspekten ist für Eigenheimkäufer entscheidend, ob die Immobilienpreise in ihrer Region unterm Strich stärker wachsen als die Inflationsrate. Eine entsprechende Standortsuche mit System ist eine der Vorbedingungen bei der Standortwahl der Immobilie. Diesbezügliche Untersuchungen des Instituts der Deutschen Wirtschaft sowie des Marktforschungsinstituts BulwienGesa zeigen, dass im Süden und Westen Deutschlands die Wertentwicklung von Immobilienpreisen und Mieten langfristig gesehen oberhalb der Inflationsrate lag, während die Preise im Norden und Osten geringer stiegen. So ist laut BulwienGesa der Wohnimmobilienindex für Westdeutschland seit 1975 um 141 Prozent geklettert, die Inflation steigerte die Geldentwertung aber nur auf 130 Prozent.Ballungszentren mit stabiler Preisentwicklung bei Immobilienpreisen
Als besonders inflationssicher erwies sich München, das bei der Miet- und Preisentwicklung im Langfristvergleich weit vor der Inflationsrate rangiert. Hoher Inflationsschutz ist aber nicht gleichzusetzen mit hoher Rendite auf das eingesetzte Kapital. So hat die bayerische Landeshauptstadt zwar Spitzenpreise bei Immobilien, bei den erzielbaren Renditen belegt sie aber keinen Spitzenplatz. Grund: Die Immobilienpreise und damit die Investitionskosten sind schlicht zu hoch. Kapitalanleger finden in Regensburg, Nürnberg oder Würzburg attraktivere Bedingungen. Trotzdem sollten Investoren ihr Hauptaugenmerk auf große Ballungszentren richten: "Stabilität und Immobiliennachfrage in attraktiven Wirtschaftszentren sind auf Dauer höher, als in kleineren Standorten."Quelle: PlanetHome AG