Die Lücke im Wohnungsbau wird immer größer

"Durch den dramatischen Rückgang der Zahl der fertiggestellten Wohnungen sind in den letzten Jahren Zehntausende von Arbeitsplätzen weggefallen. Grund dafür ist die schrittweise Abschaffung fast jeglicher Förderung für den Wohnungsneubau", sagt Klaus Wiesehügel, Vorsitzender der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU). Nach Angaben des renommierten Pestel-Instituts sichert jedes Einfamilienhaus vier Arbeitnehmern Beschäftigung für ein Jahr, 10 Geschosswohnungen sichern 23 Arbeitsplätze.
Steigende Mieten durch Wohnungsengpässe in den Ballungsgebieten
In Deutschland werden derzeit immer weniger Wohnungen gebaut. In den Ballungsgebieten steigen die Mieten und zunehmende Wohnungsengpässe zeichnen sich ab. "Für potenzielle Investoren muss der Wohnungsbau wieder attraktiver werden. Wir fordern deshalb, den Abschreibungssatz im Miet- und Geschosswohnungsbau in den ersten 5 Jahren von 2 auf 4 Prozent zu verdoppeln", sagt Klaus Wiesehügel. "Neu gebaute Wohnungen leisten nicht zuletzt einen erheblichen Beitrag zum Klimaschutz". In den vergangenen Jahren wurde jegliche steuerliche Förderung des Neubaus von Wohnungen abgeschafft, darunter die Eigenheimzulage und die degressive AfA (Absetzung für Abnutzung) im Mietwohnungsbau.Quelle: pressrelations / IG Bauen-Agrar-Umwelt
Foto: Pixelio / Fotograf: Hartmut910
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