Dach

Was tun gegen Algen- und Moosbildung auf dem Dach?

Dach Algen MoosbildungHausbau / Dach:  Ein gut gedecktes, optisch ansprechendes Dach wird nach einigen Jahren grün, porös und damit mechanisch angreifbar durch Wind und Regen. Woher kommt diese Beeinträchtigung und was kann man dagegen tun? Für den Bauherren und den Architekten ergeben sich bereits bei der Konstruktion des Daches Anhaltspunkte, um diesem Phänomn zu widerstehen. Besonders betroffen sind die Dachziegel, die nur durch entsprechende Schutzmittel vor dem Angriff von Algen und Moosen geschützt werden können.

 

Aber nicht nur bei der Deckung des Daches sondern auch bei der laufenden Pflege mit Reinigungsmitteln kann man die Gefahr abwehren. Nützliche Mittel sind dabei die Reinigungs- und Schutzmittel von dachpflege.de. Diese umweltverträglichen Schutzmittel können für alle Dachflächen und für jedes Dach eingesetzt werden. Ihre Wirkung ist fungizid und bakterizid, sodass die meisten Dach- Verunreinigungen entfernt werden können.

Das Phänomen der Algen- und Moosbildung

Die Besiedelung von Außenbauteilen, insbesondere von Dächern und Fassaden, durch verschiedene Mikroorganismen gerät zunehmend in den Blickpunkt des Interesses. Die optische Beeinträchtigung der Bauteile durch Algen, Moose und Flechten stellt neue Anforderungen an die in der Baubranche tätigen Architekten und Planer sowie die betroffenen Handwerksbereiche.

Bislang wurden mehr als 80 verschiedene Algen, Flechten, Moose und Farne als Besiedler von Außenbauteilen beobachtet und dokumentiert. Generell wird eine Besiedelung innerhalb der ersten Jahre nach Dach - Fertigstellung als Problemfall gesehen. Die auf Außenbauteilen vorkommenden Mikroorganismen bzw. Kryptogamen zeichen sich durch einige typische Merkmale aus. Ihre Verbreitungseinheiten sind Sporen oder Zellverbände, die Mikroskopisch klein sind und in der Luft oder im Wasser transportiert werden. Eine wesentliche Eigenschaft der Mikroorganismen ist die mehr oder minder stark ausgeprägte Austrocknungstoleranz.

Die meisten der vorkommenden Organismen können eine bestimmte Zeit in einem Latenzstadium trockene Zeitabschnitte überdauern und bei erneuter Benetzung rasch wieder aktiv werden. Zunächst siedeln Algen und Pilze in einer symbiotischen Beziehung: die Algen erzeugen durch Photosynthese energiereiche Stoffe, von denen sich die Pilze ernähren. Auf diesem biologischen Untergrund wachsen dann Flechten und Moose. Der mikrobiologische Bewuchs nimmt zu in dem Maße, wie die Luft reiner wird. Die früher viel stärkere Luftverunreinigung - vor allem durch Schwefeldioxid - wirkte fungizid. Bei einzelnen Flechten konnte man nachweisen, dass sie an das Gestein organische Säuren abgeben und so eine chemische Umlagerung im Substrat bewirken können. Dadurch können ausgelaugte Bereiche entstehen, die poröser und mechanisch anfälliger sind als das Ausgangsmaterial (gestein).

Insbesondere das Material der Dachdeckung eines Gebäudes ist von diesen Phänomenen besonders betroffen. Abhilfe können hier die umweltverträglichen Reinigungs- und Schutzmittel von dachpflege.de leisten. Sie wirken Fungizid und Bakterizid und eignen sich besonders zur Reinigung und Pflege befallener Dachflächen. Die Anwendung kann bis auf wenige Ausnahmen an allen Dachbaustoffen erfolgen.

Quelle: dachpflege.de