Dach

Der neue Siedlungsfalzziegel von Creaton

 

Der neue Siedlungsfalzziegel von CreatonHausbau / Dach: Der planmäßige Siedlungsbau in den schnell wachsenden Städten des II. Kaiserreichs und der Weimarer Republik führte auch zur Entwicklung neuer Tondachziegeltypen. Diese vereinten Wirtschaftlichkeit, Schönheit und Funktionalität auf dem damals neuesten Stand der Technik. So entstand z.B. der Reformziegel und auch der Siedlungsfalzziegel. Die Dächer jener Zeit sind heute aus energetischen Gründen meist sanierungsbedürftig und die Objekte stehen mittlerweile häufig unter Denkmalschutz.

Die Wiedergeburt des Siedlungsfalzziegel

Mit einer Größe von 170 x 380 mm, einer Decklänge von 230 bis 280 mm und einer Deckbreite von nur 153 mm zählt er zu den „Kleinen“ seiner Zunft. In Produktionsverfahren und Maß erinnert er an einen weiterentwickelten Biberschwanzziegel mit seitlicher Verfalzung. Mit seinem wulstigen Profil aber an das Erscheinungsbild des klassischen Doppelmuldenfalzziegel. Gegenüber einer Eindeckung mit Pressdachziegeln wirkt eine mit ihm gestaltete Dachfläche jedoch sehr viel flacher. Die handliche Größe des „SIEDLUNGSFALZZIEGEL“ macht ihn zu einem Leichtgewicht von nur 2,15 kg pro Stück. Damit geht seine Verarbeitung – bei einem Ziegelbedarf von 23,3 bis 28,3 Stück pro Quadratmeter – ebenso leicht von der Hand. Die Eindeckung erfolgt – je nach regionalen Gegebenheiten – entweder im Verband oder Fuge auf Fuge, wobei die Regeldachneigung 35° beträgt.

Innere Werte

In seiner äußeren Form unterscheidet sich der wiedergeborene „SIEDLUNGSFALZZIEGEL“ nicht von seinem historischen Vorbild. Hochwertigste Tone, die sorgfältige Aufbereitung der Rohstoffe und der Brand bei deutlich höheren Temperaturen sorgen jedoch für seine inneren Werte. Und im Ergebnis für einen reinen, dichten und gegen Umwelteinflüsse äußerst widerstandsfähigen Ziegelkörper von ausgezeichneter Qualität. Veredelte Oberflächen wie im Falle des Premieren-Objekts – dem Goethe-Schiller-Gymnasium in Jüterbog, das mit weinroten Ziegeln aus der „FINESSE“-Glasurenserie eingedeckt wurde – verleihen dem Dach auf Generationen hinaus alterslose Schönheit.

Äußere Vielfalt

Bei seiner Premiere wird der „SIEDLUNGSFALZZIEGEL“ zunächst im Farbton kupferrot engobiert präsentiert. Doch wer uns kennt weiß, dass individuelle Wünsche nach anderen Farben und Oberflächenvarianten auf Anfrage selbstverständlich – und wie beim Premierenobjekt in Jüterbog auch schon geschehen – realisiert werden. Denn gerade darauf kommt es ja im Bereich der Denkmalpflege besonders an. Egal jedoch, für welchen Farbton sich Bauherr oder Planer auch entscheiden – das Ergebnis ist stets ein hochwertiges Dach mit lebendiger Wulst-Rillen-Oberflächenstruktur, das historischen Charme und moderne Sicherheit vereint.

Quelle: creaton.de