Mit einem Fertighaus kann der Hausbau bei allen Witterungsverhältnissen durchgeführt werden
Hausbau / Fertighaus: Eines der Hauptprobleme beim Hausbau ist ein verbindlicher Fertigstellungstermin. Starker, Regen, Wind und Frost oder Schnee können eine Baustelle zum Erliegen bringen. Nicht so bei einem Fertighaus. Durch die Vorfertigung der Einzelteile beim Fertighaushersteller in der Fabrik sind die einzelnen Bauteile trocken und können direkt an der Baustelle eingesetzt werden. Innerhalb von maximal zwei Tagen ist ein Fertighaus wasserdicht.
Das bedeutet, kein Regen, Sturm oder Frost kann den Bauablauf behindern. Durch die Verwendung trockener Bauteile ist auch die sonst übliche Trockenlüftung des Baukörpers bei einem Fertighaus nicht erforderlich.
Hausbau trotz Schmuddelwetter
Wenn sich der Winter überraschend zurückmeldet, steht die Arbeit auf vielen Baustellen still. Vor allem Minustemperaturen behindern den Ablauf oder sind schuld daran, dass die Bauarbeiten erst gar nicht wie geplant beginnen. Wer trotz eines Wintereinbruchs pünktlich Richtfest feiern möchte, sollte sich für ein Fertighaus entscheiden.
Pünktlichkeit und Termintreue sind am Bau bares Geld wert. Denn wetterbedingte Verzögerungen führen zu höheren Kosten für Arbeitskräfte und Maschinen. Ärgerlich sind auch weiter laufende Mietkosten, wenn die Baufamilie nicht zum geplanten Zeitpunkt in ihr neues Haus umziehen kann. Im schlimmsten Fall wird das ganze finanzielle Risiko für schlechte Witterung auf den Bauherrn abgewälzt. Jeder verspätete Bautag kostet unnötig Geld und zerrt an den Nerven. Wer ein Fertighaus baut, kann sich das ersparen. Regen, Schnee und Frost verzögern den Bau eines Fertighauses in der Regel um keinen einzigen Tag.
Ob ein Fertighaus im Januar oder im Juli gebaut wird, spielt keine Rolle. Denn ein Großteil der Arbeit wird unabhängig vom Wetter im Werk des Hausherstellers verrichtet. Dort werden die Außenwände, Innenwände und Decken maschinell vorgefertigt und trocken zwischengelagert. Wenn der eigentliche Aufbau beginnt, werden die Bauelemente unter Planen geschützt zur Baustelle gebracht und mit einem mobilen Kran oder per Hubschrauber so schnell wie möglich aufgerichtet. Frost und Niederschlag stören die eingespielten Montagetrupps dabei nicht. Strenge Arbeitsschutzbestimmungen sorgen dafür, dass die Männer ihre Arbeit sogar bei Eis und Schnee ohne Verzug ausführen können. Einzig starker Sturm kann dazu führen, aus Sicherheitsgründen auf einen neuen Richttermin auszuweichen.
Die bundesweit rund 45 Mitgliedsfirmen der Qualitätsgemeinschaft Deutscher Fertigbau verpflichten sich zur Termintreue und legen Wert auf Witterungsschutz. Auf Wunsch vereinbaren die Baufirmen mit ihren Kunden feste Hausaufbau- oder Fertigstellungstermine, die verbindlich in den Bauvertrag aufgenommen werden. Dann ist der Einzug eine pünktliche Sache.
Die führenden Fertigbaufirmen errichten Ein- und Zweifamilienhäuser so schnell, dass die Gebäude schon am zweiten Tag nach Baubeginn regendicht sind. Der zügige Bauablauf garantiert neben der Verwendung trockener Baustoffe, dass ein aufwändiges „Trockenlüften“ der Wände in den ersten Heizperioden nicht nötig ist und die Baufamilie vom ersten Tag an in einem gesunden Raumklima leben kann.
Haubautipps24 Tipp:
Mit der Entscheidung für ein Fertighaus ist erst ein Teil der Vorbereitung und Planung für den Hausbau erfolgt. Der wichtigste Teil ist das Haus selbst und ohne einen Hausbaukatalog zur umfassenden Information sollte kein Bauherr in Planungen oder gar Verhandlungen mit Fertighausherstellern treten; Wie für den Börsianer die Wirtschaftszeitung ist also ein Hauskatalog Pflichtlektüre für den zukünftigen Bauherrn!
Quelle: bdf-ev.de