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Kosten für den Hausbau durch Eigenleistungen senken

Hausbau / Bauplanung:  Das eigene Haus bedeutet eine ordentliche Investition und allerhand Kosten. Viele setzen dabei auf den Bau eines Hauses, da vieles selbst bestimmt werden kann, als es bei einem Hauskauf der Fall wäre. Mit der richtigen Planung und gewünschten Ausstattung des Hauses kann bereits viel an den endgültigen Kosten eingespart werden, aber auch eine gewisse Eigenleistung hilft einige Euro einzusparen.

 

Die Sache mit den Kosten

Zieht sich der Bau aufgrund von Lieferschwierigkeiten in die Länge, muss mit zusätzlichen Hausbau Kosten gerechnet werden. Wer also ein Einfamilienhaus bauen möchte, sollte nicht nur das Haus im Vorfeld gut planen, sondern dabei auch eine genaue Kostenaufstellung mit zusätzlichem „Puffer“ anfertigen. Das kann vor bösen Überraschungen schützen, verhilft zu einem besseren Überblick über die Finanzen und hilft dem Bauherrn leichter herauszufinden, an welcher Stelle Kosten eingespart werden können.

Einzukalkulierende Kosten für den Hausbau

Für einen Hausbau ergibt sich eine ganze Liste an verschiedenen Kosten. Ein fixer Wert lässt sich allerdings nicht berechnen, da Grundstückspreise und Bodenrichtwerte je nach Region verschieden ausfallen. Auch mögliche ungeplante Nebenkosten lassen sich im Vorfeld nicht genau berechnen.

Die folgenden Kosten sollten bei einem Hausbau – ob Fertighaus oder Massivhaus mit einkalkuliert werden:

1. Grundstückskosten pro Quadratmeter
2. Hausbaukosten (mit möglichem Aufschlag bei Balkon, Terrasse und/oder Keller)
3. Baunebenkosten (bis zu 15 Prozent des Anschaffungspreises)

Wo lassen sich beim Hausbau durch Eigenleistung Kosten sparen?

Kosten beim Hausbau lassen sich bereits bei einer sorgfältigen Planung reduzieren, selbst mit der Wahl und Ausstattung des Hauses. Sofern der Bauherr über ein gewisses Know-how verfügt, sich schnell Tipps & Tricks aneignen kann oder sich die richtige Unterstützung zur Seite holt, kann beim Hausbau auch selbst Hand anlegen. Das Einsparen von Kosten ist dann ebenfalls möglich.

So lassen sich bis zu 20.000 Euro sparen. Professionelle Hilfe ist oftmals dabei dennoch notwendig, damit nicht falsch kalkuliert oder vieles sogar neu gemacht werden muss. Kosteneinsparungen durch Eigenleistungen lassen sich bspw. im Innenausbau sehr gut realisieren.

Gießen oder Verlegung des Bodens

Sämtliches Baumaterial lässt sich mittlerweile im Baumarkt erwerben. Zusammen mit Profianleitungen sind viele Bauherren bereits selbst in der Lage, Estrich und verschiedene Böden zu verlegen. Der Rat eines Fachmanns aus dem Baumarkt kann dabei helfen, die richtige Bodenbeschaffenheit und die nötigen Materialien dafür herauszufinden.

Hochziehen und Verputzen von Wänden

Zusätzliche Zimmerwände lassen sich auch schnell selbst hochziehen. Natürlich sollte hier ebenfalls nicht auf fachlichen Rat verzichtet werden. Das Grundmaterial ist im Baumarkt zu finden. Das Hochziehen der Wand erfolgt durch die Stein-auf-Stein Methode. Das Verputzen der Wände gestaltet sich ebenfalls einfach. Anschließend lassen sich die Wände tapezieren oder streichen - ebenfalls in Eigenregie.

Eigeninitiative kann sich auszahlen

Der Bau eines Hauses ist nun mal kein Schnäppchen und setzt eine ordentliche Planung und Kostenkalkulation voraus. Dennoch können sich in vielen Bereichen Kosten einsparen lassen, ohne bei der Qualität des Hauses großartig einbüßen zu müssen. Sofern bestimmte Schritte und Tätigkeiten vom Bauherrn selbst übernommen werden, um Kosten zu sparen, sollte jedoch nicht auf fachlichen Rat des Profis verzichtet werden. Andernfalls kann es doch teurer werden, als gedacht.

Quelle: Tipps24-Netzwerk - HR
Foto: Pixabay / CCO Public Domain / Victoria_Borodinova