Flexibles Einrichtungskonzept für das moderne Badezimmer
Hausbau / Badezimmer: Chic und aufgeräumt, aber auch etwas eintönig und austauschbar: So wirken viele Standard-Badezimmer. Doch der Wunsch nach mehr Individualität verändert das Angebot der Möbelbauer. Statt Komplettsystemen, die kaum noch Anpassungen ermöglichen, liegen heute Modullösungen im Trend. Das Einrichten nach dem Baukastenprinzip bietet viele Vorteile, denn dem Mobiliar lässt sich mit wenig Aufwand mehr Individualität verleihen, zudem ist die Anpassung exakt an die vorhandene Fläche und den Grundriss möglich. Gerade fürs private Wellnessbad liegen Baukastenlösungen mit individuellem Flair im Trend.
Offen wohnen mit Lust auf Veränderung
Genauso flexibel wie das heutige Leben soll das Mobiliar sein - und auch einen Umzug in einen Raum mit anderen Grundmaßen problemlos mitmachen. Die Möglichkeit, modulare Elemente auszutauschen oder anders anzuordnen, verhindert nicht nur, dass man sich an seiner Wohnung sattsieht. Es ist auch die ideale Lösung für kleine Stadtwohnungen, die eine gewisse Offenheit und Flexibilität fordern. Wer in eine Wohnung mit kleinerem Bad, dafür aber größerer Küche umzieht, kann theoretisch aus einem Bad- einen Küchenschrank machen.
Tipp: Tischler- und Schreinerbetriebe vor Ort können passende Lösungen für den eigenen Grundriss entwickeln oder auch Möbel nach Bedarf verändern, damit sie sich beispielsweise nahtlos in eine Nische einfügen.
Ein Möbelstück, mehrere Funktionen
Zusätzlich bieten viele Möbelhersteller den Kunden mit Konfiguratoren unterschiedlichste Möglichkeiten, um die Einrichtung auf den eigenen Bedarf anzupassen. Während diese Modularität bis vor kurzem hauptsächlich für Küchen und Wohnzimmer üblich war, gibt es heute auch erste Baukastensysteme für das Bad. Die Serie Junit von Burgbad beispielsweise zeigt, wie einzelne Möbelstücke durchaus mehrere Zwecke erfüllen können. Das Regal ist auch eine Handtuchstange, der Waschtisch zugleich offen und geschlossen. Der Spiegel kann einfach nur ein Spiegel sein - oder auch ein beleuchteter Spiegelschrank, nach allen Seiten quasi beliebig zu vergrößern. Nach dem Baukastenprinzip entsteht das individuell angepasste Bad, das morgen oder in einer anderen Wohnung schon wieder ganz anders aussehen kann.
Flexible Lösungen für mehr Stauraum
Hygieneartikel, Putzmittel, Schminksachen, Handtücher, das Katzenklo und einiges mehr: Auch im Badezimmer kann man nie genug Stauraum haben. Daher gilt es, jeden Zentimeter optimal auszunutzen - vom Waschtischunterschrank unter dem Waschbecken bis zu Regalflächen über der Badewanne. Ist zum Beispiel über der Waschmaschine noch Platz oder kann man sie auf ein solides Schränkchen stellen? Bleibt hinter der Tür Stauraum für Shampoos und Duschbäder? Ein geübtes Auge erkennt schnell, wo sich noch etwas verbessern lässt. Tipps und eine individuelle Beratung zur Badezimmereinrichtung gibt es bei erfahrenen Tischler- und Schreinerbetrieben.
Quelle: TopaTeam AG, Wolnzach
Foto: djd/TopaTeam/Burgbad