Mehr Sicherheit durch schlüssellose Zutrittstechnik

 

Schlüssellose ZutrittstechnikHausbau / Sicherheit:  Autos, die man noch mit einem Schlüssel öffnen und starten muss, gelten heutzutage schon als Oldtimer. Berührungslose Öffnungstechnik hat sich beim Kfz längst durchgesetzt und bewiesen, dass sie dem klassischen Schlüssel in punkto Sicherheit mindestens ebenbürtig, in punkto Komfort sogar weit überlegen ist. Für Haus und Wohnung aber schleppen viele Zeitgenossen noch immer schwere Schlüsselbunde mit sich herum. Dabei liegen auch hier die Vorteile der schlüssellosen Zutrittstechnik auf der Hand.

 

Fingerprint-Scanner lassen sich nicht austricksen

Besonders praktisch an der heimischen Haustür sind sogenannte Fingerprint-Systeme. Hier genügt der eigene Fingerabdruck, um die Zutrittsberechtigung zum Haus nachzuweisen. So muss man nie mehr bei Regenwetter alle Taschen nach dem Schlüssel durchsuchen oder im Dunkeln nach dem Schlüsselloch stochern. Beim "EntraSys FD"-System von Groke zum Beispiel befindet sich ein Fingerprint-Scanner direkt an der Haustür.

Er bietet hohe Sicherheit gegen Manipulation und erkennt nur echte Finger - Nachbildungen aus Silikon oder ähnliches haben keine Chance. Fingerabdrücke nutzt die Kriminalpolizei auch heute noch zur eindeutigen Identifizierung von Personen, da nicht ein Abdruck dem anderen gleicht. Der Vorteil gegenüber anderen Zutrittssystemen: Den eigenen Finger hat man immer dabei, Schlüssel und Karten kann man verlieren oder zu Hause vergessen. Auch der Nachwuchs kann so zum Beispiel nach der Schule jederzeit zu Hause ein- und ausgehen, und die Eltern müssen sich keine Sorgen um liegengelassene Schlüssel machen.

Wie das System funktioniert, kann man in dem nachstehenden Video deutlich erkennen.

Im Handumdrehen Zutrittsrechte vergeben oder löschen

Bis zu 80 Fingerabdrücke "merkt" sich das Zutrittssystem, für private Wohnbereiche ist das in der Regel mehr als ausreichend. Der Hausherr mit Administrationsrechten kann neue Berechtigungen jederzeit vergeben oder alte löschen. Zur Löschung muss der Berechtigte nicht einmal anwesend sein. Das ist praktisch, wenn zum Beispiel die Zusammenarbeit mit einer Putzhilfe oder einem Gartenhelfer beendet wird, oder wenn ein befreundeter Nachbar oder Handwerker vorübergehend Zutritt zum Haus bekommen soll, während die Bewohner verreist sind.

Mehr Sicherheit durch Motorschlösser mit automatischer Verriegelung

Das Öffnen und Verriegeln der Tür übernimmt im Zusammenspiel mit einem Fingerprint-System am besten ein motorgesteuertes Mehrfachverriegelungsschloss. Es sorgt automatisch dafür, dass die Haustür beim Verlassen des Hauses nicht nur ins Schloss fällt, sondern gründlich verriegelt wird. Erfahrungsgemäß wird diese Verriegelung bei der Benutzung eines Schlüssels häufig vergessen. Und für Einbrecher ist es in der Regel ein Leichtes, nur zugezogene Eingangstüren zu überwinden.

Quelle: Groke Türen und Tore GmbH, Karlsruhe
Foto: djd/Groke Türen und Tore