Mit kontrollierter Wohnungslüftung natürlichen Luftaustausch ersetzen

Hohe Luftfeuchtigkeit erfreut Mikroorganismen, Abhilfe kann nur eine kontrollierte Wohnungslüftung schaffen
Ohne Lüftung entsteht innerhalb einer hermetisch dichten Gebäudehülle ein Raumklima mit hoher Luftfeuchte. Dieses "Marmeladenglas-Klima" bietet beste Wachstumsbedingungen für Mitbewohner der unangenehmen Art - wie etwa Schimmelpilze und Milben. Sie können Allergien auslösen und begünstigen zudem Atemwegserkrankungen. Kondenswasser und Mikroorganismen können außerdem die Wertsubstanz des Gebäudes angreifen. Weil zugleich der Sauerstoffgehalt in den Räumen sinkt, die CO2-Konzentration dagegen steigt, fühlen wir uns schnell müde und leiden unter Konzentrationsstörungen. Mindestens alle zwei Stunden müsste für fünf Minuten von Hand gelüftet werden, ein Rhythmus, der im "wirklichen" Leben kaum einzuhalten ist. Zudem entweicht dann ein Teil der Wärmeenergie wieder durch die geöffneten Fenster. Die einzig wirtschaftliche und langfristig komfortable Lösung besteht in der Installation einer kontrollierten Wohnungslüftungsanlage.Kontrollierter Luftaustausch gehört zum modernen Hausbau
Moderne Geräte arbeiten zugluftfrei und lautlos und sorgen automatisch für einen ausreichenden Luftaustausch. Die bedarfsgerechte Regelung, ein zusätzlich integrierter Wärmetauscher oder eine Wärmepumpe sparen weitere Energie ein und reduzieren die Heizkosten spürbar. So kann der "Fortluft" bis zu 90 Prozent der Wärme entzogen und auf die in den Raum einströmende Zuluft übertragen werden. Eine kontrollierte Wohnungslüftung sollte daher selbstverständlicher Bestandteil zeitgemäßer Bau- und Sanierungskonzepte sein.Quelle: djd/BDH
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