Fertighaus

Begriff 3-Liter-Haus nicht genormt

zum vergrössern klicken Bauherren sollten auf KfW-Werte achten, um den Energieverbrauch richtig einschätzen zu können

Hausbau / Fertighaus:  In Zeiten stetig steigender Energiekosten ist für viele Bauherrn wichtig: Das neue Haus soll ein „3-Liter Haus“ sein. Doch was genau sich hinter diesem Begriff verbirgt, kann stark variieren. Denn Bezeichnungen wie „3-Liter Haus“ oder sogar „1-Liter Haus“ sind nicht einheitlich durch die EnEV bzw. in der DIN hinsichtlich der Grenzwerte oder Kennzahlen definiert.

 Zu beachten ist, dass hierbei oft nur die Qualität der Gebäudehülle betrachtet wird. Weniger bewertet werden Qualität und Verbrauch der Anlagentechnik im Haus. Anders verhält es sich bei so genannten „KfW 40 Energiesparhäusern“ und „KfW 60 Energiesparhäusern“. Bauherren sind demnach gut beraten, sich an diesen Bezeichnungen zu orientieren, um eine wirkliche Kalkulationsgrundlage für den zukünftigen Energiebedarf in den eigenen vier Wänden zu haben.

Denn KfW-Energiesparhäuser müssen sowohl beim Jahres-Primärenergiebedarf als auch beim Transmissionswärmeverlust Grenzwerte einhalten, um so genannt werden zu dürfen. KfW steht hierbei für die „Kreditanstalt für Wiederaufbau“. Diese unterstützt Bauherren, die auf besonders energiesparende Bauweisen setzen mit sehr zinsgünstigen Darlehen. Die 60 bzw. 40 entspricht dem Grenzwert beim Jahres-Primärenergiebedarf.

Dieser darf bei einem KfW 60 Energiesparhaus nicht mehr als 60 kWh je Jahr und m² Gebäudenutzfläche betragen. In diese Berechnung geht auch die Qualität der Anlagentechnik (Heizung, Lüftung und Warmwasserbereitung) ein. „Der Energiebedarf wird hierbei primärenergetisch bewertet“, weiß Michael Ahlbrecht, Marketingleiter des Hausbauunternehmens OKAL, „daher sind prinzipiell solche Anlagen vorteilhaft, die mit regenerativen Energien wie Holz, Pellets oder Solar und nicht mit Strom oder fossilen Brennstoffen wie Öl und Gas betrieben werden.“, so Ahlbrecht weiter. Bei einem KfW 60 Energiesparhaus muss zudem die Dämmung so gut sein, dass der Transmissionswärmeverlust der Gebäudehülle den in der Energieeinsparverordnung (EnEV) angegebenen Höchstwert um mindestens 30 Prozent unterschreitet.

Ein Gebäude darf sich KfW 40 Energiesparhaus nennen, wenn es einen Jahres-Primärenergiebedarf von weniger als 40 kWh je m² Gebäudenutzfläche sowie einen Transmissionswärmeverlust aufweist, der um 45 Prozent niedriger als der EnEV-Grenzwert ist.

Bauherren, die mit OKAL bauen, können der Zukunft ganz entspannt entgegenblicken: Für all seine Häuser hat das erfahrene Hausbauunternehmen Energiepakete im Angebot, mit denen die KfW 60- oder KfW 40- Kriterien leicht erreicht werden. Einer staatlichen Förderung durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau steht damit nichts im Wege. Darüber hinaus bietet OKAL zahlreiche Möglichkeiten, durch zusätzliche technische Anlagen den Energieverbrauch noch weiter zu reduzieren.

Haubautipps24 Tipp:

Mit der Entscheidung für ein Fertighaus ist erst ein Teil der Vorbereitung und Planung für den Hausbau erfolgt. Der wichtigste Teil ist das Haus selbst und ohne einen Hausbaukatalog zur umfassenden Information sollte kein Bauherr in Planungen oder gar Verhandlungen mit Fertighausherstellern treten; Wie für den Börsianer die Wirtschaftszeitung ist also ein Hauskatalog Pflichtlektüre für den zukünftigen Bauherrn!

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Text & Fotoquelle: Okal.de

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