Spargelsaison eroeffnet

Der Pro-Kopf-Verbrauch an Frischware liegt laut Miller bei durchschnittlich etwa einem Kilo. Der Fitmacher Spargel liegt seit Jahren im Trend und ist damit das beliebteste Frühlingsgemüse in Deutschland. Liebhaber schätzen die weißen und grünen Stangen wegen ihres hervorragenden Geschmacks, ihrer Kalorienarmut (nur 13 kcal pro 100 Gramm), aber auch wegen der Bekömmlichkeit und des hohen Gesundheitswerts: Spargel ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen und zeichnet sich durch einen hohen Gehalt an Ballaststoffen aus. Die Asparaginsäure ist verantwortlich für den typischen aromatischen Geschmack des Spargels und erhöht gemeinsam mit Kaliumsalzen und schwefelhaltigen ätherischen Ölen die Nierentätigkeit.
Die Gesamtanbaufläche ist nach Aussage des Ministers in den vergangenen Jahren stark angewachsen: Mit bayernweit 1 725 Hektar waren es im vergangenen Jahr dreimal so viel als noch 1990. Zusammen mit den Flächen, die erst in den nächsten Jahren Ertrag bringen, sind es über 2 000 Hektar. Auch wenn die durchschnittliche Erntemenge 2005 aufgrund der kühlen Witterung nur 3,7 Tonnen pro Hektar betrug und damit fast 16 Prozent unter dem Sechsjahres-Schnitt lag, wurden im Freistaat insgesamt 6 502 Tonnen Spargel geerntet und damit acht Prozent mehr als im sechsjährigen Durchschnitt. Absolutes Spitzenjahr war bisher 2003 mit seinem Rekordsommer: Damals wurden 7 856 Tonnen geerntet.
Ein großer Vorteil des heimischen Spargels ist nach den Worten des Ministers die günstige Lage der bayerischen Anbaugebiete zu den lokalen und überregionalen Märkten. So kommt das edle Gemüse ohne Umwege erntefrisch zum Verbraucher. Abensberg hat sich inzwischen neben Schrobenhausen als zweites großes Anbaugebiet in Südbayern etabliert. Zusammen mit dem Landkreis Straubing werden hier rund 21 Prozent des bayerischen Spargels geerntet. Größtes Anbaugebiet im Freistaat ist Schrobenhausen zu dem auch die Regionen Pfaffenhofen, Ingolstadt, Neuburg a. d. Donau, Pörnbach und Aichach-Friedberg gezählt werden. 43 Prozent des Spargels werden dort erzeugt. Mit 17 Prozent liegt das unterfränkische Maingebiet um Volkach, Kitzingen und Münsterschwarzach an dritter Stelle der bayerischen Anbaugebiete. In Mittelfranken mit den Regionen Nürnberg, Fürth, Erlangen und Roth sowie in den oberfränkischen Gebieten um Bamberg und Forchheim liegen 14 bzw. fünf Prozent der Anbauflächen.
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Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Landwirtschaft und Forsten