Stromanbieterwechsel beim Hausbau dient der Kostenoptimierung


StromanbieterwechselEnergie / Strom:  Wer nicht gerne auf seine Stromrechnung schaut, der sollte über einen Wechsel des Anbieters nachdenken. Verschiedenste Portale versprechen einen einfachen Umstieg. Trotz alledem gibt es einige Dinge, über die man sich vor einem Wechsel im Klaren sein sollte.

 

Warum ist es wichtig, den Stromanbieter beim Hausbau zu wechseln?

Stromanbieter unterscheiden sich bei ihren Stromtarifen erheblich in ihren Preisen und Tarifstrukturen. Ein Wechsel zu einem günstigeren Anbieter kann langfristig erhebliche Einsparungen bringen und zur Kostenoptimierung beitragen, insbesondere wenn der Energieverbrauch nach dem Einzug steigt.

Häufig kann der Kunde durch einen Anbieterwechsel bares Geld sparen. Das liegt oft daran, dass die Versorger darauf setzen, dass der Verbraucher sich schlichtweg nicht mit dem Thema beschäftigt. Daher werden Preiserhöhungen meist klaglos entgegengenommen. Um diesem Treiben entgegenzuwirken, lohnt sich ein Wechsel. Hinzu kommt, dass viele ihren Strom vom lokalen Grundversorger beziehen. Wer noch nie gewechselt hat, sollte dies in jedem Fall tun, da dieser Anbieter meist die teuersten Stromtarife hat. Außerdem ist der Übergang zu einem anderen Dienstleister immer kostenlos und nimmt dank verschiedener Internet-Portale für den Stromanbieter-Vergleich nicht sehr viel Zeit in Anspruch.

Ein Wechsel des Stromanbieters beim Hausbau ist nicht nur eine Möglichkeit Kosten zu senken sondern auch langfristig eine nachhaltige und passende Energieversorgung sicherzustellen. Ein gründlicher Vergleich und die Berücksichtigung individueller Bedürfnisse sind dabei entscheidend für eine Kostenoptimierung. Die Lösung heißt NEW Energie: einfach Stromanbieter wechseln.

Die Zusammensetzung des Strompreises

Aber wie setzt dich der Stromtarif eigentlich zusammen? Über die Hälfte (57%) des Preises geht in Form von Steuern und Abgaben an den Staat. Dazu zählen beispielsweise die Stromsteuer und Konzessionsabgaben an Kommunen nach dem Wärme-Kopplungs-Gesetz (KWKG) und dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Die Beschaffung des Stromes selbst kostet natürlich auch etwas. Ein Anteil von ca. 17 Prozent des Preises entsteht aus der Produktion der Energie heraus. Die übrigen Prozente gehen an die Netzbetreiber, die den Strom schließlich zum Kunden bringen.

Welche einfachen Schritte helfen beim reibungslosen Wechsel des Stromanbieters?

Ein reibungsloser Wechsel des Stromanbieters ist unkompliziert, wenn man die folgenden Schritte beachtet:

Aktuellen Vertrag prüfen

Überprüfung von Laufzeit und Kündigungsfrist. Man muss zuerst überprüfen, wie lange der aktuelle Vertrag noch läuft und wann eine Kündigung möglich ist. Manche Anbieter übernehmen die Kündigung, in anderen Fällen muss man selbst kündigen.

Stromverbrauch ermitteln

Hierbei sollte man sich an seinem bisherigen Verbrauch (in Kilowattstunden, kWh) orientieren oder ihn anhand der Haushaltsgröße und Anzahl der Bewohner schätzen.
Beim Neubau ist eine Schätzung des Verbrauchs aufgrund neuer Geräte wie Wärmepumpen oder Elektroautos erforderlich.

Anbieter und Tarife vergleichen

  • Gesamtkosten (inkl. Grundpreis und Arbeitspreis)
  • Preisgarantien
  • Ökostromoptionen
  • Kundenbewertungen
  • Neukundenboni

Neuen Vertrag abschließen

Die dafür notwendigen Informationen sind:
Zählernummer, die steht auf dem Stromzähler.
Aktueller Verbrauch, der orientiert sich an deiner Schätzung oder bisherigen Abrechnung.
Persönliche Daten wie Name, Adresse, Bankverbindung.

Kündigung des alten Vertrags

Oft übernimmt der neue Anbieter die Kündigung, falls nicht, muss eine Kündigung rechtzeitig schriftlich (per E-Mail oder Post) erfolgen. Eine Bestätigung sollte auch angefordert werden.

Zählerstand melden

Den Zählerstand am Tag des Wechsels ablesen und an den
bisherigen Anbieter für die Abschlussrechnung melden. Den Wechsel bestätigen lassen.

Übergangszeit beachten

Es besteht keine Gefahr, ohne Strom dazustehen. Der Grundversorger liefert automatisch, falls der Wechsel sich verzögert.

Wie finden Hausbauer den besten und nachhaltigsten Stromtarif?

Beim Hausbau können ökologische Überlegungen eine wichtige Rolle spielen. Durch den Wechsel zu einem Anbieter mit 100 % Ökostrom lässt sich der CO₂-Fußabdruck des Haushalts verringern und eine nachhaltige Energieversorgung sicherstellen.

Wer gerne etwas für die Umwelt tun möchte, der kann alternativ zu "normalen" Stromtarifen auch Ökostrom beziehen. Der ist zwar etwas teurer, unterscheidet sich aber qualitativ nicht von der Energie, die aus traditionellen Quellen gewonnen wird.

Gerade bei verdächtig preisgünstigen Anbietern von Ökostrom sollte man aber vorsichtig sein. Oft stammt letztendlich doch nur ein Bruchteil des Stroms aus der Steckdose von erneuerbaren Energien. Um absolut sicher zu sein, sollte man auf der Webseite des jeweiligen Anbieters entsprechende Zertifikate und Gütesiegel vorfinden. Erfahrungen anderer Kunden können ebenfalls helfen.

Stromanbieterwechsel - Ja oder Nein?

Ob sich ein Wechsel letzten Endes lohnt oder nicht, das hängt von verschiedenen Faktoren ab. Die einen wechseln jährlich und sparen so bares Geld, die anderen haben es lieber bequemer und zahlen dafür mehr. Wieder andere möchten auf erneuerbare Energien umsteigen. Ganz nach den jeweiligen individuellen Bedürfnissen kann ein Wechsel mehr oder weniger sinnvoll sein. Wenn man sich jedoch noch nie mit dem Thema auseinandergesetzt hat, sollte man in jedem Fall ein Vergleichsportal aufsuchen, um unnötig teure Stromrechnungen zu vermeiden.

 
Quelle: Tipps24-Netzwerk - HR
Foto: Pixabay ( CCO Public Domain