Bau eines Energiesparhauses lohnt sich langfristig
Energie / Energie sparen: Obwohl die Kosten für Energie immer weiter steigen, schrecken noch immer viele Häuslebauer davor zurück, ein Energiesparhaus zu errichten. Zugegebenermaßen ist der Bau eines solchen nicht gerade günstig, jedoch lohnen sich die Mehrkosten schon nach kurzer Zeit. Denn viele zukünftige Eigenheimbesitzer unterschätzen die Energiekosten, welche monatlich bei einem herkömmlichen Haus zusammenkommen. Neben jenen Kosten drohen in den meisten Fällen zudem Nachzahlungen in großer Höhe, wenn die erste Jahresabrechnung ins Haus flattert.

Energie / Energie sparen: Der letzte Winter hat viele Menschen nicht nur mit kalten Temperaturen zum Frösteln gebracht – ebenso hat die Heizkostenabrechnung einige kalt erwischt. Auch in diesem Jahr ist mit steigenden Preisen zu rechnen. Die effizienteste Sparmaßnahme bildet die Modernisierung der Heizungsanlage. Clevere Immobilienbesitzer setzen dabei auf die Heiztechnologie der Zukunft: den Einbau eines Mikro-Blockheizkraftwerks (BHKW), das durch eigene Wärme- und Stromproduktion Energiekosten deutlich senkt und zugleich Emissionen reduziert. Eine intelligente Lösung, mit Mikro-BHKWs maximale Energieeinsparung zu erzielen, bietet Contracting. Dabei übernimmt ein externer Dienstleister die Erneuerung der Anlage – ganz ohne Investitionen seitens des Hauseigentümers.
Energie / Bioenergie: Durch die Mitverbrennung von holzartiger Biomasse (Holzpellets) können in Deutschland perspektivisch bis zu 50 Prozent der Kohle ersetzt werden. Kurzfristig könnten damit im bestehenden Kraftwerkspark knapp 30 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden. Dies entspricht rund einem Zehntel der jährlichen durch Kohlekraftwerke entstehenden CO2-Emissionen in Deutschland.
Energie / Windenergie: Konflikte beim Ausbau der Windenergie können verringert werden, wenn die aktuelle Förderpolitik auf Bundesebene und die Gebietsausweisungen vor Ort besser aufeinander abgestimmt würden. So seien bereits ausgewiesene Gebiete für den Ersatz älterer Anlagen durch größere leistungsstärkere, also das sogenannte Repowering, oft nicht geeignet. Um den Ausbau stärker zu fördern als bisher, gäbe es zwei Lösungswege, die parallel genutzt werden können: die Ausweisung zusätzlicher Flächen für die Windenergie und/oder die Neuverortung der bisher ausgewiesenen Flächen in für das Repowering günstigere Gebiete.
Energie / Bioenergie: Heizen mit Scheitholz ist ökologisch sinnvoll und verspricht eine dauerhaft preiswerte Heizkostenrechnung. Denn Holz aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung ist in Deutschland keine Mangelware, sondern steht auf lange Sicht preiswert zur Verfügung. Holz ist als Brennstoff weitgehend klimaneutral, da der natürliche Brennstoff nur so viel Kohlendioxid an die Luft abgibt, wie der Baum in seiner Wachstumsphase aus der Luft gefiltert und im Holz eingelagert hat.
Energie / Windenergie: Im Rahmen des BMU-Forschungsprojektes "Windenergienutzung im Binnenland“ errichtet das Fraunhofer IWES einen 200 m hohen Messmast am Rödeser Berg in Wolfhagen-Nothfelden. Dieser nordhessische Standort ist sehr gut geeignet, die Windbedingungen im bewaldeten Mittelgebirge detailliert zu untersuchen. Ziel des Messprojektes ist es, grundsätzliche Erkenntnisse für den Bau von höheren Windenergieanlagen nahe bzw. in Wäldern zu gewinnen.
Energie / Bioenergie: Der Bundesverband BioEnergie (BBE) hat im Rahmen des 11. Internationalen BBE-Fachkongresses für Holzenergie in Augsburg vor über 200 Kongressteilnehmern von der Politik eine konsequente Umsetzung der Ausbauziele des Energiekonzeptes für den erneuerbaren Wärmemarkt eingefordert. Die Energiewende gelinge nur mit einer offensiven Nutzung der Erneuerbaren Energien auch im Wärmemarkt. Hierzu müsse der Modernisierungsstau in den bundesdeutschen Heizungskellern endlich aufgelöst werden und verlässliche und stetige Anreize für einen Austausch alter, ineffizienter Heizungen durch moderne, hocheffiziente Erneuerbare-Energien-Heizsysteme gesetzt werden, betonte Helmut Lamp, Vorstandsvorsitzender des BBE.