Ein Frischwassermodul ist hygienisch, sparsam und umweltfreundlich

Warmwasser mit Biomasse frisch "zubereiten"
Biomasseanlagen werden für die Heizung, aber auch für die Warmwasserbereitung genutzt. Als Alternative zu den konventionellen und sehr häufig eingesetzten Warmwasserspeichern empfehlen sich heute Frischwassermodule. Dazu benötigt die Biomasseanlage einen ausreichend großen Pufferspeicher. Das Frischwassermodul arbeitet als Durchlauferhitzer, als Wärmequelle nutzt es die Energie, die im Wasser des Pufferspeichers enthalten ist.
"Warmes Brauchwasser wird so immer nur dann erzeugt, wenn ein Bewohner an einer Zapfstelle im Haus Wasser entnimmt, also immer dann, wenn es tatsächlich gebraucht wird", erläutert Biokompakt-Geschäftsführer Raimund Gerlinger. Die Methode hat laut Gerlinger gegenüber einem Warmwasserspeicher mehrere Vorteile. So können sich keine Keime wie die gefürchteten Legionellen bilden, da immer frisches Wasser durch die Anlage läuft. Die Keime aber fühlen sich nur wohl, wenn warmes Wasser länger steht. Zudem kommen nur Temperaturen aus dem Hahn, bei denen keine Verbrühungsgefahr besteht - besonders wichtig in Haushalten mit kleinen Kindern.
Pufferspeicher schont den Brenner
Das Frischwassermodul nutzt die Energie im Pufferspeicher optimal aus und sorgt damit dafür, dass die Biomasseanlage in der heizungsfreien Zeit, wenn nur Warmwasser benötigt wird, deutlich seltener anspringen muss als für die Erwärmung eines kleinen Warmwasserspeichers. Das spart Brennstoff und senkt den Wartungs- und Reinigungsaufwand für den Brenner. Wer mehr übers Heizen mit Biomasse und die Warmwasserbereitung mit einem Frischwassermodul erfahren möchte, findet unter www.biokompakt.at weitere Informationen und die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme.
Foto: djd/Biokompakt Heiztechnik