Automatisch Licht, wenn Besuch kommt

Die genannte Einsparung errechnet sich übrigens folgendermaßen: Ein sinnvoller Einsatz ergibt sich zum Beispiel, wenn der Bewegungsmelder die Hof- oder Eingangsbeleuchtung mit 100 Watt täglich eine Stunde automatisch abschaltet. Dafür braucht er selbst 2 Watt, und zwar rund um die Uhr. Bilanz: Bei einem Strompreis von 18 Cent je Kilowattstunde ergeben sich daraus jährlich noch 3 Euro, die man für Strom weniger ausgeben muss.
= [(100 Watt x 1 Stunde pro Tag) - (2 Watt x 24 Stunden pro Tag) ] x 365 Tage pro Jahr x 0,001 kW pro Watt x 0,18 Euro pro kWh.
Ei des Kolumbus noch nicht erfunden
Jeder will sich abends komfortabel durch sein Haus bewegen. Oft hat man keine Lust, jedesmal alle Lampen zu löschen, wenn man mal kurz aus dem Raum geht. Könnte die Beleuchtung stets automatisch an die Bedürfnisse der im Raum befindlichen Personen angepasst werden, würde so zwar nur ein Bruchteil an Energie verbraucht, -sogar ohne Komfortverlust! Doch leider haben Bewegungslampen zwei grundlegende Mängel, die den Einsatz im Innenbereich unbrauchbar machen:
Bewegung ist nicht Anwesenheit: Infrarot-Sensoren extern oder in Lampen integriert registrieren Bewegungen und schalten das Licht an. Nach einer vorher eingestellten Zeit geht die Lampe dann wieder aus. Leider ist dies völlig ungeeignet für den Alltag. Jeder Mann, der beim Pinkeln schon mal auf der Toilette mit Bewegungsmelder plötzlich im Dunkeln stand, wird das bestätigen. Man muss in dieser Lage mit den Armen rudern, damit das Licht wieder angeht. Ebensowenig wenig sind sie fürs lesen geegnet.
Stromverbrauch der Sensoren: Der Eigenverbrauch von der Infrarot-Sensoren ist mit 2 Watt je Lampe viel zu hoch. Der Bereitschaftsverbrauch liegt bei 24 Stunden pro Tag und 365 Tagen im Jahr. Bei den meisten Lampen würde dies nicht zu einer Einsparung sondern sogar zu einer Stromerhöhung führen.
Quelle: energieverbraucher.de