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Unser Fenster-Video-Lexikon stellt eines der umfangreichsten kostenlosen Nachschlagewerke im Internet für die wichtigsten Begriffe aus dem Bereich Fenster, einschließlich Verglasung und Montage bereit. Wir sind stets bemüht, diese Seiten weiter zu verbessern. Für Vorschläge und Anregungen hinsichtlich weiterer Begriffe oder Erklärvideos sind wir dankbar. Bitte wenden Sie sich gegebenenfalls an unsere im Impressum genannte E-Mail-Adresse.

Nutzungshinweise:
Klicken Sie oben auf den jeweiligen Anfangsbuchstaben des gesuchten Begriffes und Sie gelangen direkt zur Übersichtsseite mit allen in diesem Lexikon aufgelisteten Begriffen rund um das Fenster.

Urheberrechte
Dieses Lexikon unterliegt dem deutschen Urheberrecht. Alle Rechte liegen bei Tipps24-Netzwerk – Harald Rupp. Die Zitierung von Textteilen ist gestattet, sofern ein entsprechender Hinweis und eine Verlinkung auf dieses Video-Lexikon erfolgt.

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Im nachstehenden Inhaltsverzeichnis sind alle erläuterten Begriffe aufgeführt. Für die meisten Begriffe ist auch ein Erklärvideo verfügbar.

Inhaltsverzeichnis

Begriffe mit A

Begriffe mit B

Begriffe mit C

Begriffe mit D

Brandschutz-Glas

Als Brandschutz-Glas wird eine Verglasung bezeichnet, die geeignet ist, Brandschutzsysteme der Feuerwiderstandsklassen F und G zu erstellen und die alle an raumabschliessende Wände der entsprechenden Feuerwiderstandsklassen gestellten DIN-Normen (DIN 4102) erfüllt.

Die Brandschutz-Verglasungen sind in die Feuerwiderstandsklassen F 30, F 60, F 90, F 120 , und G 30, G 60, G 90, G 120 eingeteilt. Die Zahlen stehen für die mindestens erreichbare Feuerwiderstandsdauer in Minuten.

Gläser der F-Klasse werden hauptsächlich in Fassaden von hohen Gebäuden eingesetzt, um einen Flammenüberschlag zu verhindern. Die Verglasungen der G-Klasse finden vorwiegend im Innenbereich von Gebäuden ihre Anwendungsmöglichkeiten.

Wie die Brandschutzgläser auf ihre Feuerfestigkeit geprüft werden, vermittelt das nachstehende Video.


Weitere Informationen über Brandschutzgläser finden Sie auch in unseren Fachartikeln zu diesem Thema

Der Einsatz von Brandschutzglas beim Hausbau

und

Sicherheit mit System

Bogenfenster

Bogenfenster

Foto: Pixabay / CCO Public Domain

Von einem Bogenfenster spricht man immer dann, wenn ein Fenster von einem Bogen überspannt ist. Teilweise wird es auch Rundbogenfenster genannt. Man findet es häufig auch in modernen Häusern bei Erkern und Gauben. Ursprünglich stammt der Rundbogen aus der Romanik und entwickelte sich in der Gotik weiter zum Spitzbogen. Früher wurden Bogenfenster hauptsächlich in Kirchen verbaut.

Moderne Bogenfenster kann man im nachstehenden Video ansehen.

Bodeneinstandsprofil

Ein Bodeneinstandsprofil befindet sich, wenn eingesetzt, unter der Schwelle einer Fenstertür. Es ist für eine stabilere Baukonstruktion gedacht und erhöht die Isolierkraft zwischen Fenster und Boden. Das Bodeneinstandsprofil ist nach fertigem Einbau nicht mehr sichtbar.

Wird ein Bodeneinstandsprofil nicht verwendet, ist der Bereich zwischen Fenster und Betonboden nicht optimal isoliert und stellt somit eine Wärmebrücke in diesem Teil des Hauses dar. Das Bodeneinstandsprofil gewährleistet, das nicht unnötig Wärme entweichen kann und somit Heizkosten eingespart werden können.

Blumenfenster

Leider gibt es sie heute fast gar nicht mehr, die echten Blumenfenster. Es waren großflächige, speziell konstruierte Erker- oder Kastenfenster, die sich ab den 1920er Jahren entwickelten. Diese Fenster bestanden teilweise auch aus Glasbausteinen an der Decke, einem schrägen Boden mit Wasserbecken und Wasserzulauf, Lüftungsflügeln, Lamellenstores als Sonnenschutz sowie manchmal auch einem Schiebefenster als Abgrenzung zum Wohnraum.

Weitere Informationen über Blumenfenster finden Sie auch in unserem Fachartikel zu diesem Thema

Kann man Rollläden im Altbau nachrüsten?

Blockzargenrahmenfenster

Das Blockzargenrahmenfenster ist eine ganz besondere Fensterkonstruktion für eine höhere Lichtausbeute. Die Konstruktion befindet sich in einem Holzgerüst, dessen äußere Rahmenhölzer fast die gesamte Laibung bedecken, während Pfosten und Querholz eine deutlich geringere Tiefe aufweisen und nur auf der Außenseite bündig an der Wand anliegen, so dass die Lichtausbeute besonders hoch ist.

Blockzargenrahmen

Der Blockzargenrahmen ist ein Fensterrahmen, bei dem die Rahmenhölzer das gleiche Tiefenmaß der anliegenden Fachwerkwand haben, jedoch Pfosten und Kämpfer deutlich zierlicher sein können.
Anders als der Blockrahmen ist der Blockzargenrahmen nicht mehr Teil des konstruktiven Gefüges, sondern ein separat gefertigtes Bauteil, das nachträglich stumpf in die Öffnung eingestellt werden kann.

Blockzarge

Als Blockzarge wird ein sehr tiefes Rahmenprofil bezeichnet. Die Blockzarge dient dazu, ein zweischaliges Mauerwerk mit Luftschicht zu überbrücken. Die Blockzarge überdeckt dabei in der Regel die äußere Fensterlaibung total. In Deutschland ist die Blockzarge nicht so verbreitet, in den Niederlanden ist diese allerdings eine gängige Rahmenform.

Das nachstehende Video zeigt die Produktion einer Blockzarge am Beispiel einer Tür.

Blockrahmen

Der Begriff Blockrahmen stammt aus dem Fachwerkbau. Er bezeichnet eine Fensterart, bei der alle Holzteile einschließlich Pfosten und Kämpfer das gleiche Tiefenmaß besitzen und diese Tiefe dem Maß der anliegenden Fachwerkwand entspricht.

Im nachstehenden Video wird die Herstellung von Blockrahmenteilen dargestellt.

Blindstock

Unter einem Blindstock versteht man beim Fensterbau einen Holzrahmen, der im Mauerwerk vor dem Einbau der Fenster befestigt wird. Er muss exakt auf die Fenster abgestimmt sein und ermöglicht später eine zerstörungsfreie Demontage des Fensters. Durch den Blindstock wird ein einfaches Verputzen der Fensterlaibungen vor der Fenstermontage ermöglicht, sodass die neuen Fenster nicht verschmutzt oder beschädigt werden.

Blendrahmenentwässerung

Die Blendrahmenentwässerung erfolgt im unteren Blendrahmenfalz mittels Bohrungen und / oder Fräsungen. Das anfallende Regen- oder Schwitzwasser wird über die Vorkammer nach außen auf die Fensterbank abgeleitet.