Heimkino ohne Kostenfalle

Für Filmfreunde lohnt es sich, bei Surround-Systemen auf den Stromverbrauch zu achten
Der Energieverbrauch von Surround-Systemen wird bislang nicht mit dem EU-Label gekennzeichnet. Deshalb sollten Verbraucher sich beim Kauf an den Angaben der Hersteller orientieren und bei Bedarf vom Fachhändler beraten lassen. Es empfiehlt sich außerdem, die eigenen Anforderungen an das neue Gerät gründlich zu prüfen, denn mit steigender Leistung nimmt auch der Stromverbrauch der Anlage zu.
Bei der Nutzung eines Surround-Systems lässt sich der Stromverbrauch durch ein paar einfache Kniffe senken: So verbrauchen einige Aktivboxensysteme auch dann Strom, wenn sie gar nicht eingeschaltet sind. Da der Ausschalter oftmals schwer zugänglich oder auch gar nicht vorhanden ist, bleiben viele Geräte rund um die Uhr in Betrieb und verursachen unnötige Stromkosten. Ist kein Ausschalter am Gerät vorhanden, empfiehlt sich die Verwendung einer schaltbaren Steckdosenleiste, um das Gerät komplett vom Netz zu trennen.
Auch die Stromkosten, die dazugehörige Geräte wie Fernseher, Beamer, PC oder Docking-Stationen für MP3-Player verursachen, sollten im Blick behalten werden. Wird zum Beispiel ein ineffizienter Standard-PC als Server für Filme verwendet, können bei ständigem Betrieb zusätzliche Kosten von rund 180 Euro** pro Jahr entstehen. Für Verbraucher lohnt es sich in diesem Fall, über die Anschaffung eines speziellen Multimedia-PCs mit geringerem Stromverbrauch nachzudenken.
*Annahme: Strompreis 21 ct/kWh. Betrieb: 4 Stunden, 20 Stunden Stand-by an 335 Tagen im Jahr. Ausstattung: DVD-Player, Verstärker, 1 Subwoofer, 2 Satellitenlautsprecher.
**Annahme: Strompreis 21 ct/kWh. Leistungsaufnahme des Rechners: 68 Watt, Betrieb an 335 Tagen rund um die Uhr als Server (ohne Bildschirm), Energiesparfunktion nicht aktiviert.
Quelle: dena.de